Bryce Canyon Nationalpark – Getupftes Wunderland

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Über den Bryce Canyon habe ich die Worte eines Kollegen im Ohr, der über diesen Ort so sehr geschwärmt hat, und mich mit seiner Freude absolut angesteckt hat.

„Schöner als der Grand Canyon„, zu dem es später noch geht, waren seine Worte. Dann wollen wir mal schauen, ob dem so ist. :)

Fahrt zum Bryce Canyon

Vomletzten Stop, dem Arches Nationalpark,ging es fünf Stunden oder 290 Meilen (467 km) Kilometer zum Bryce Canyon Nationalpark.

Die Fahrt war wie die meiste Zeit sehr entspannt und man konnte sich an den vorüberziehenden Weiten sattsehen, sowie das amerikanische Radioprogramm weiter studieren. :D

Hier lässt es sich entspannt fahren

Bevor wir den Nationalpark passierten, stand allerdings erstmal das Auffüllen der Vorräte auf dem Programm. In einem kleinen Ort vor dem Canyon kaufen wir Grillfleisch, Tacos und Guacamole, um für den Abend eine kleine Grillparty zu schmeißen. :)

Nebenan gab es noch eine kleine Eisdiele, an der ich mir zwei Kugeln gönnte, die aber meiner Meinung, nichts mit einem Eis zu tun hatten. Dann lieber bei nem Magnum bleiben. Da weiß man was man hat. :D

Jetzt aber ab in den Park und dem Zeltplatz „North Campground„.

Welcome to the Bryce Canyon National Park

Der North Campground war einer der kleineren Zeltplätze auf der Reise, trotzdem blieb genug Platz für Zelt, Grill, Sitzgelegenheiten und Parkplatz.

BÄM! RESERVED!
Routinierter Teamwork und das Zelt steht in wenigen Minuten

Die Unterkunft war im Handumdrehen aufgebaut und so gings auch gleich vom Zeltplatz aus zum Rand des Canyons, an dem wir mit dieser spektakulären Aussicht belohnt wurden.

Bryce Canyon in seiner ganzen Pracht
Diese Farben!

Danach kurz rüber ins Visitor Center um den Stempel in unserem Buch zu verewigen und die Geheimnisse des Canyons zu entdecken.

Stempel, check!

Es erinnert mich an die Gesteinsformationen in Kappadokien/Türkei. Einen Reisebericht hatte ich im August 2015 geschrieben (Noch mit mehr Haaren auf dem Kopf :D) -> Hier zu lesen. :)

Aber warum sieht es hier so aus?

Die drei Hauptphasen der Entstehung:

  1. Sedimentation (vor ca. 50 Mio. Jahren): In einem riesigen, flachen Seegebiet lagerten sich Schichten aus Kalkstein, Schlammstein und Sandstein ab. Die charakteristische rosa und orange Farbe stammt von Eisenoxid-Mineralien in diesen Sedimenten.
  2. Hebung des Plateaus: Vor etwa 10 bis 15 Millionen Jahren wurde das gesamte Gebiet durch tektonische Kräfte angehoben (das Paunsaugunt-Plateau), wodurch Risse und vertikale Klüfte im Gestein entstanden.
  3. Erosion durch Frost und Wasser:
    • Frostsprengung: In der hohen Lage des Parks gibt es ca. 200 Frost-Tau-Wechsel pro Jahr. Wasser dringt tagsüber in Felsspalten ein, gefriert nachts und dehnt sich dabei aus. Dieser enorme Druck sprengt das Gestein Schicht für Schicht auf.
    • Chemische Verwitterung: Regenwasser ist leicht säurehaltig und löst den Kalkstein langsam auf.
    • Harte Decksteine: Da die Gesteinsschichten unterschiedlich hart sind, schützen härtere Schichten (oft aus Dolomit) die weicheren darunter liegenden Schichten. So entstehen die typischen Pfeilerformen.

Geologisch gesehen ist der Bryce Canyon übrigens kein echter Canyon, da er nicht durch einen Fluss in der Tiefe, sondern durch die rückschreitende Erosion an der Kante eines Plateaus geformt wurde.

Wanderung(en) durch den Bryce Canyon

Nach dem Besuch im Visitor Center war es Zeit den Canyon zu erwandern. Dazu stehen verschiedene Wege zur Verfügung. Eine Übersicht der Wanderungen gibt es hier oder auf der offiziellen Seite vom Nationalpark.

Außerdem findet man hier viele Informationen über den Park.

Wir entschieden uns für den Queens Garden / Navajo Loop (5 km), der eine gute Mischung aus einigen sehenswerten Spots im Bryce Canyon bot.

Angefangen vom Bergab in den Canyon, vorbei an einem kleinen Nager, der sein Mittagessen genoss.

Mhhhhhhh lecker

Vorbei an den rötlichen Felswänden in ein Tal, an dem wir quasi alleine waren, bis zu Felsspalten die wir durchquerten, war alles dabei.

Hier fühlt man sich sehr geerdet.

Keiner da außer uns.
Wieder zurück auf dem Pfad :)

Das Highlight dabei war der Aufstieg über die Serpentinen der Wall Street. Nicht zu verwechseln mit der in New York. :)

Den New York Reisebericht inklusive Wall Street gibt es hier

Wall Street im Bryce Canyon
Und nochmal in bewegten Bildern

Oben angekommen genossen wir nochmal einen letzten Blick über die Hoodoos.

Noch ein letzter Blick über die Hoodoos

Das war am Ende fordernd und umso mehr freuten wir uns auf das anstehende Lagerfeuer inklusive Steaks. Danach gings auch zügig ins Bett, nur in der Nacht bin ich mehrmals aufgewacht, weil der Nachbar doch etwas laut geschnarcht hatte. :D

Goodbye Bryce Canyon

Am nächsten Morgen zog sich die Wolkendecke zu und wir erhaschten noch einen kurzen Blick auf den Canyon bzw. Amphitheater, bevor wir losfuhren, um die Regenwolken hinter uns zu lassen. :)

Kurz vorm Wolkenbruch im Bryce Canyon
Goodbye Brycee

Von hier aus ging es in den Zion Nationalpark. Die Story dazu gibt es hier (Noch in Bearbeitung) :)

Fazit | Bryce Canyon Nationalpark

Schönen Gruß an meinem Kollegen, der mir den Park zu schmackhaft gemacht hat. Ich bin froh seinem Rat gefolgt zu sein und diesen kleinen aber feinen und vor allem farbenfrohen Park besucht zu haben.

Einziges Manko, dass man nennen könnte, war die hohe Besucheranzahl, die aber auch irgendwo verständlich sind. :)

Und die Frage, ob er schöner als der Grand Canyon Nationalpark ist, muss sich jeder selbst beantworten. :)

Was würde ich beim nächsten mal anders machen?

Eine Sache, die mir einfällt ist, den Bryce Canyon im Winter zu besuchen, wenn sich eine Schneedecke über die Hoodoos gelegt hat. Dann ist wahrscheinlich auch weniger los, wobei wer weiß. :D

Photo by Amie Nguyen: https://www.pexels.com/photo/rugged-mountains-in-winter-15577194/

Häufig gestellte Fragen | Bryce Canyon Nationalpark

Hier auch wieder die fünf häufig gestellten Fragen von mir und der künstlichen Intelligenz beantwortet.

Was sind die besten Aussichtspunkte im Bryce Canyon?


Meine Meinung:
Die Aussichtspunkte, die in den Reiseführern und der Karte des Parks genannt werden sind die perfekten Plätze für einen Ausblick. Mein persönlicher Lieblingspunkt war der Sunset Point.

Sunrise & Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point.

KI-Antwort:
Die vier Hauptaussichtspunkte sind Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point. Sie bieten spektakuläre Ausblicke auf das zentrale Amphitheater mit seinen berühmten roten Felssäulen (Hoodoos) Visit USA Committee Austria.

Welche Wanderwege sind am empfehlenswertesten?

Meine Meinung:
Wenn man 3-4 Stunden Zeit hat und so viel wie möglich vom Park sehen möchte, empfehle ich die Mischung aus Queens Garten Trail und Navajo Loop Trail.

KI-Antwort:
Beliebte Wanderwege sind der einfache Rim Trail (1,6–17,7 km), sowie die mittelschweren Wege Navajo Loop Trail (2,1 km) und Queens Garden Trail (2,9 km), die direkt durch die Hoodoos führen PerspektiVan.

Wann ist die beste Reisezeit für den Bryce Canyon?

Meine Meinung:
Wir waren im September im Bryce Canyon und hatten den ersten Tag super Wetter mit strahlendem Sonnenschein der am zweiten Tag durch Regenwolken verdeckt wurde. Also am besten auf alles vorbereitet sein. :) Trotzdem würde ich den August oder September aufgrund der angenehmen Temperaturen empfehlen.

KI-Antwort:
Der Park ist ganzjährig geöffnet, aber am besten besucht zwischen Mai und September Sigikid. Im Sommer ist das Wetter angenehm zum Wandern, während es im Winter schneien kann.

Wie bewege ich mich am besten im Park fort?

Meine Meinung:
Wir nutzten unser Auto um zu den Parkplätzen der Wanderstartpunkte zu gelangen und hatten keine Probleme Parkplätze zu bekommen. Sollte es zu voll werden, sind die Shuttle-Busse eine sehr gute Alternative.

KI-Antwort:
Es wird empfohlen, den kostenlosen Shuttle-Bus zu nutzen, besonders in der Hochsaison, um die Parkplätze an den überfüllten Aussichtspunkten zu umgehen.

Wie lange sollte ich für den Besuch einplanen?

Meine Meinung:
1 Tag war vollkommen ok, wer gern weitere Wanderungen unternehmen oder den Park weiter erkunden will, sollte allerdings 2 Tage einplanen.

KI-Antwort:
Für die wichtigsten Aussichtspunkte und eine kleine Wanderung reicht ein Tag. Wer tiefer in die Landschaft eintauchen möchte, sollte zwei Tage einplanen.

Reiseführer | Bryce Canyon Nationalpark

Anbei vier Reiseführer, die gut bis sehr gut bewertet wurden und unterstützen falls das Internet mal weg sein sollte. (Kam häufiger in den Nationalparks vor)

Englisch

Zion, Bryce Canyon, Arches, Canyonlands & Capitol Reef: Lonely Planet (National Parks Guide)

Fodor’s Utah: with Zion, Bryce Canyon, Arches, Capitol Reef, and Canyonlands National Parks (Full-color Travel Guide)


Deutsch

MARCO POLO Reiseführer USA Südwest, Las Vegas, Colorado, New Mexico, Arizona, Utah

Reise Know-How Reiseführer USA Südwesten: mit ganz Kalifornien

Aktivitäten | Bryce Canyon Nationalpark

Was man im Bryce Canyon für Aktivitäten unternehmen kann erfährst du hier:

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