New York City, die Stadt, die wirklich jeder auf der Welt kennt! Und niemals schläft. :) Auf gehts in das pulsierende Zentrum der USA. Einmal bin ich hier gewesen, allerdings ist das schon 15 Jahre her und auch nur für einen Zwischenstopp, den ich genutzt habe um einen Hot-Dog am Broadway zu essen. :D Glücklicherweise haben wir auf dieser Reise mehr Zeit mitgebracht und schauen wie viel man in vier Tagen von der Stadt entdecken kann.
Flug & Einreise
Berlin – New York
Abflug war am 10.09.25 von Berlin per Direktflug mit der norwegischen Billigairline „Norse“ zum JFK nach New York. Der Check-in am Flughafen Berlin verlief Just-in-Time, es wurde keine Sekunde verschwendet und erst im Flugzeug verschnauft. :D So, geht es doch schonmal gut los. Das Zeitmanagement war schonmal 1A.
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Der Flug mit Norse war richtig entspannt, Top-Pilot, Top-Flug. Wer auf dem Flug Essen haben wollte, musste das im Vorfeld extra dazubuchen oder wie wir ein paar Stullen schmieren. :D Dafür war der Preis von 200 € aber auch eine Ansage.
Einreise – Welcome to the US and A
Die Medien und das Internet sind voll mit Videos sowie Berichten, dass die Einreise in die USA aktuell eine absolute Katastrophe ist. Ich kann nur sagen, es verlief bei uns absolut entspannt, professionell und unkompliziert. Kurzer Check, was man hier möchte, den ersten Ort der Reise durchgeben und Fingerabdrücke nehmen. Das Handy o.ä. wollte niemand sehen.
Internet und Ridesharing
Nachdem wir amerikanischen Boden betreten hatten, mussten wir als Nächstes unsere Unterkunft erreichen und das am besten unkompliziert, weil es mitten in der Nacht war. Uber bzw. Lyft helfen aber, um die zu buchen brauchte ich erstmal Internet. Gut das es im Flughafen kostenloses Wi-Fi gab, damit konnte ich mir eine e-SIM kaufen und dann das Taxi zur in der nahe gelegenen Unterkunft buchen.
Für die Taxifahrer existiert ein spezieller Parkplatz, den man in ca. 15 Min. über das Flughafenshuttlesystem erreicht. Hier lief alles reibungslos und wir wurden zu unserer ersten Unterkunft nahe dem Flughafen im Stadtteil South Ozone Park gebracht.
Erster Stop – South Ozone Park
Eine nette Dame öffnete und überreichte uns den Schlüssel zu unserem geräumigen Zimmer, das mit allem ausgestattet war, was man brauchte. Einziges Manko waren die Papierwände durch die man die Gespräche, unserer Nachbarn hören konnte.
Pluspunkt war das eigene Bad und die Dusche, die auch dringend nötig war. :D
Das Duschsystem unterscheidet sich in dem Punkt vom deutschen, dass es sehr einfach gehalten ist. Wenn man sich fragt wie man die Komplexität einer Dusche reduziert, fragt die Amerikaner! Komplexität reduzieren können die.
An der Duschbrause gibt es nicht wie bei uns die beiden variablen „Druck“ und „Temperatur“ getrennt, sondern ausschließlich „Temperatur“ als regelbare Option. Der Druck ist einfach immer gleich. BÄM! :D
Und was noch auffällt ist das Klopapier, ich hab noch nie in meinem Leben so dünnes Klopapier gesehen. Wunderwelt USA.
So genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Ab ins Bett!
Am nächsten Morgen packten wir unsere beiden Rucksäcke und spazierten in Richtung eines Delis um uns für den Tag zu stärken.
Im Habibi WAY Gourmet Deli gab es alles was der hungrige Magen begehrt.
Die Delis (Delikatessengeschäfte) sind fester Bestandteil des New Yorker Stadtbildes und bieten von eingelegtem Gemüse über Sandwiches bis frische Salate allerlei Leckereien an. Wir entschieden uns für Bagel und Sandwich und merkten schnell, dass der Belag wichtiger als die Qualität des Brots ist.
Zum Brot-Thema hatte ich auch einen Austausch mit ChatGPT:
🇺🇸 1. Andere Brot-Tradition und anderes Konsumverhalten
In den USA ist Brot bis heute eher Beilage – eher „soft, fluffy, sweet“. Lange Zeit war industriell hergestelltes Sandwichbrot der Standard.
In Deutschland dagegen hat Brot eine eigene kulturelle Bedeutung, über Jahrhunderte mit hunderten regionalen Rezepten.
🌾 2. Mehr Weizen, weniger Roggen & Sauerteig
Deutsches Brot basiert häufig auf:
- Roggen und Mischbroten
- Langzeit-Sauerteigführung
- Vollkornanteilen
In den USA ist Roggen selten und Sauerteig lange nicht so verbreitet gewesen. Die Folge:
👉 Weniger komplexer Geschmack, weniger Dichte, kürzere Haltbarkeit.
🧪 3. Industrieprozesse und Zusatzstoffe
Viele US-Brote werden für lange Haltbarkeit und massenhafte Produktion optimiert. Daher häufig:
- Zucker (macht Brot weich & süß)
- High-fructose corn syrup
- Konservierungsstoffe
- Emulgatoren und Enzyme
- Bleached flour (gebleichtes Mehl)
Diese sorgen für eine sehr weiche Textur, aber weniger Aroma und Struktur.
Deutschland hingegen hat traditionell:
- Strengere Vorgaben für Zusatzstoffe
- Mehr handwerkliche Bäckereien pro Einwohner
- Höhere Qualitätsansprüche der Kundschaft
💸 4. Preisfokus statt Handwerk
In den USA ist Brot oft ein Massengut, bei dem der Preis wichtiger ist als handwerkliche Qualität.
In Deutschland ist „gutes Brot“ gesellschaftlich hoch angesehen und gehört zu den Kernkompetenzen klassischer Bäckereien.
🥖 5. Entwicklung der Backkultur
Deutschland:
→ Jahrhunderte alte Backkultur, Brotwettbewerbe, Ausbildungsgänge, strenge Meisterprüfung.
USA:
→ Lange Zeit wenig Fokus auf Brot; erst seit gut 10–15 Jahren boomt dort die handwerkliche Bäckerszene (Artisan Bakeries wie Tartine, etc.).
⭐ Fazit
US-Brot ist nicht grundsätzlich schlechter, aber der typische Supermarkt-Standard unterscheidet sich stark von deutschem Brot.
Das liegt an:
- anderen Traditionen
- anderem Getreide
- industriellen Herstellungsprozessen
- unterschiedlichen Kundenerwartungen
Interessanterweise holen die USA gerade auf – in Städten wie San Francisco, Portland oder New York findet man inzwischen Bäckereien, die absolut auf deutschem Niveau (oder höher) arbeiten.
Nachdem ich alles über US-Brote gelernt hatte, was ich für die nächsten Wochen brauchte, ging es mit dem Bus zum ersten touristischen Spot, der Brooklyn Bridge, die den Stadtteil Brooklyn mit Manhattan verbindet.
Ich hatte mir gedacht, wie spektakulär kann schon eine Brücke sein, aber tatsächlich hat es etwas besonderes, wenn man auf die Skyline von Manhattan zugeht und geradezu rein gesogen wird.
Da wir aber noch nicht nach Manhattan wollten, drehten wir wieder um und erkundeten das DUMBO. Die Abkürzung steht für Down Under the Manhattan Bridge Overpass. Bekannt bei Touristen ist der Stadtteil für diesen Fotospot. :)

Dafür ist eine Straße weiter gar nichts mehr los und man mindestens einen genauso schönes Fotomotiv.


Nach der Fotosession sind wir die grüne Hafenpromenade Brooklyn Bridge Park langspaziert an der es zahlreiche Möglichkeiten gibt sich auszupowern. Sei es beim Laufen, beim Basketball oder weitere sportlichen Aktivitäten. Es ist super Grün, entspannt und ruhig.

Eine weitere Empfehlung ist der Stadtteil „Cobble Hill„ mit seinen kleinen Cafes, Brownstone Houses und Parks.

Von dort Ging es zum Reinfall des Tages, dem Time-Out-Food-Market. Wenn man auf unauthentische Gerichte, Mini-Portionen und hohe Preise in einer dunklen kantinenartigen Halle steht, ist man hier gut aufgehoben. Alle anderen bitte einfach weiterziehen.
Check-in in Queens, Astoria
Vom DUMBO ging es als Nächstes in den Norden von Queens, genauer gesagt in den Stadtteil Astoria. Gebucht hatten wir über Airbnb und es stellte sich als gute Entscheidung heraus. Unsere Gastgeberin empfing uns herzlich, gab uns gute Tipps für unsere Zeit in New York und den USA.
Nach dem Check-in gings aber schon wieder zurück in den Trubel, dieses Mal aber nach Manhattan, weil wir zwei Reservierungen für die Abendvorstellung im Comedy Cellar, einem bekannten Comedyclub, getätigt hatten. Bis es so weit war, erkundeten wir aber noch die Gegend und trafen auf bekannte Orte. :)


Nach den Ghostbusters und Friends bin ich auch auf ein Gebäude gestoßen über das sich einige Verschwörungstheorien wanken.
Die zentrale Frage dabei: Warum verfügt das Gebäude über keinerlei Fenster?
Einige Theorien gibt es hier -> wikipedia, heise, stern

Nach dem Spaziergang waren es immer noch zwei Stunden bis zum Beginn der Show und ich konnte vor Müdigkeit, kaum noch geradeaus schauen. Deshalb wurde die Notbremse gezogen und zurück in unsere Butze gefahren.
Auf dem Weg dahin passierte noch das Highlight des Tages: Eine Dame in Ihrem Auto beobachte uns beim Versuch eine Straße zu überqueren und stellte sich mit ihrem Fahrzeug so auf die Fahrbahn, dass alle anderen Autos bremsen mussten. Danke für den Service. :D
Und jetzt wurde geschlafen, und zwar lange. :D
Europa an einem Tag in New York
Good morning USA, lets start the day, mit einem amerikanischen Frühstück in einem griechischen Restaurant. :D Google Maps Link
Das Ergebnis sah so aus: Sehr leckere Pancakes und ein okes Porridge.
PS: Dafür war die Pita vom Vortag ein Gedicht!

Besuch des 9/11 Memorial Museum
Nach dem Frühstück ging es mit der Metro nach Manhattan, genauer gesagt zum 9/11 Memorial Museum.
Die Tickets kaufte ich einige Wochen vorher, um auch garantiert einen Slot zu bekommen. Das besondere war, dass an jedem 11. September eines Jahres für die Opfer der Angehörigen, das Museum und das Gelände gesperrt wird, um in Frieden zu gedenken.
Da wir am 12. September, also direkt einen Tag nach der Gedenkfeier dort waren, vielen deshalb sofort die Blumenkränze an der Gedenkstätte und den beiden „Reflexionspools“ auf, die an das Fundament des World Trade Centers erinnern sollten.


Danach betraten wir das Museum, dessen Eingang zwar ebenerdig liegt dann aber über verschiedene Rampen 20 Meter unter der Erde bis auf das tatsächliche Fundament herabführt. Dort ausgestellt findet man von den Überresten des Anschlags, über Videoaufnahmen bis zu Verschwörungstheorien alles rund um die Anschläge vom 11. September 2001.




Allein beim Schreiben des Artikels bekomme ich einen Kloß im Hals und diese bedrückende Stimmung herrscht natürlich auch im Museum vor. Dessen sollte man sich beim Besuch bewusst sein.
Nachdem wir das Museum verlassen hatten, fielen uns zwei Gebäude sofort ins Auge. Zuerst das „neue“ One World Trade Center und danach das größte Shoppingcenter in Manhattan, die Westfield World Trade Center Shopping Mall.

Besuch der Wall Street
Wir dachten uns, wenn man schonmal in New York ist, kann man der weltberühmten Wall Street und der NYSE einen Besuch abstatten.



Und was darf beim Thema „Börse“ nicht fehlen? Natürlich Stiere und Eier, zumindest wenn man den Ansturm der Touristen Glauben schenken mag und sich positive Effekte für ihr Aktienportfolio, beim Berühren der Stierhoden macht.

Chinatown und Little Italy
Nach dem tierischen Ausflug wurde es Zeit für einen Lunch und da wir sowieso auf dem Weg nach Chinatown waren, bot sich ein Abstecher in ein authentisches Restaurant an. Wir entschieden uns für das Bodhi Kosher Vegetarian Restaurant und bestellten einfach mal drauflos. Bei einem Gericht wurden wir gefragt, ob wir es wirklich möchten und die Konsistenz war tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig. :D

Trotzdem war das Essen lecker, nur beim Kassieren wurde es etwas komplizierter. Der Dame waren meine 10 % Trinkgeld nicht genug und wir verhandelten um jeden Dollar, bis ich die geforderte Summe zahlte. Super nervig aber glücklicherweise auch das Einzige mal auf der Reise gewesen.
Von Chinatown ging es Richtung Little Italy, in dem ein Straßenfest stattfand.

Da wir in Deutschland und Europa aber soviel gutes italienisches Essen haben, hatten wir aber keinen Bedarf und konzentrierten uns lieber auf die amerikanischen Cheesecakes. Dazu muss man wissen, dass ich mit Käsekuchen eigentlich nichts anfangen kann, aber den von Eileen überragend finde. :D


Kunst in der New Yorker Metro
Um zum nächsten Spot zu gelangen, ging es mal wieder in den New Yorker Untergrund um die Metro zu benutzen. Dazu ist zu sagen, dass ich selten so ein perfektes Bezahlsystem gesehen habe. Man kann mit seiner Kreditkarte oder Handy an den Vereinzelungsanlagen bezahlen und hat überhaupt keinen Stress mit dem Kaufen von weiteren Karten. Zusätzlich werden nur so viel Tagestickets gekauft bis man die Summe des Wochentickets erreicht hat und somit Geld sparen kann. Danke New York!
Die U-Bahnen Stationen selbst sind teilweise künstlerisch und mit Liebe gestaltet so sind wir über folgendes Kunstwerke gestoßen, dessen Arbeit aus 140 Bronzestatuen besteht.
Einen ausführlicheren Bericht über New Yorks U-Bahn Kunst findet man hier.


Neben der künstlerischen Figuren fielen auch die anderen Gäste der U-Bahn auf, allerdings nicht durch Bronze, sondern wegen ihrer schrillen Outfits. Der Grund davor kann aber auch die zu dem Zeitpunkt stattfindende New Yorker Fashion Week sein. Ich bin gespannt, was davon den Weg zu den Textilhändlern findet. :)
Little Island und High Line
Vom New Yorker Untergrund ging es an die Oberfläche nach Little Island. Einem künstlichen Inselpark am Pier 51.
Den Park zu durchstreifen, dabei die Meeresbrise zu atmen und zu wissen, dass man auf Betonpfählen spaziert ist schon eine wilde Mischung. :D




Es ließ sich hier aber sehr gut aushalten und wir verbanden es gleich mit einem Spaziergang auf der Highline.

Polnisches Viertel Greenpoint
Zum Abschluss des Tages erkundet wir noch das polnisch-amerikanische Viertel Greenpoint in Brooklyn und entspannten am East River bei polnischem Kuchen und Gebäck.
Im Viertel gibt es laut Bewertungen zwei sehr gute polnische Restaurants. Falls man also mal in New York Hunger auf Pierogi bekommt dann unbedingt bei Karczma und Pierozek vorbeischauen.

Vom East River aus traten wir die Busfahrt zurück nach Queens an, die aufgrund des Feierabendverkehrs aber deutlicher zäher war als sonst. Dafür hatte man Zeit die Skyline zu genießen. :)

Zurück in der Wohnung dauerte es nicht lange bis wir einschliefen.
Der letzte Tag in New York
Guten Morgen, New York! Wir starteten ausgeschlafen in den neuen Tag und machten uns auf den Weg nach Manhattan, vorbei an unseren patriotischen Nachbarn, die ich hier einmal verewigt haben wollte.

Tour durch den Central Park
Um 10:00 Uhr trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern an einem Springbrunnen vor dem Central Park. Unser Führer fragte uns noch, ob wir körperlich fit seien, denn es liege eine sportliche Tour vor uns.
Spoiler Alert: Es gab keinerlei physischen oder psychischen Ausfälle.
Dafür aber jede Menge Fakten zur Geschichte, zu den Häusern rund um den Central Park, wer wo wohnt und welche Filme an welchen Orten gedreht wurden.

Gemerkt hatte ich mir, dass das neuste Gebäude, der Steinway Tower, aufgrund des Windes knackt und knarzt. Man kann eben nicht alles haben. :D

Der Guide machte einen guten Job und führte uns durch den Süden des Parks. Leider hatte er keine Antwort auf meine Frage von welchem Gebäude man einen guten kostenlosen Blick auf den Central Park bekäme. Dafür bekam ich eine Frage von ihm gestellt, als er herausgefunden hat, das ich deutscher bin. „Was war das schnellste, dass du auf der deutschen Autobahn gefahren bist?“ :D



Vorbei an einem stattfindenden Schachturnier und der Unterführung in dem John Wick sein großen Finale hatte, gelangten wir zu einem See, von dem aus man einen schönen Blick auf die Skyline hatte.

Nach zwei Stunden erreichten wir das Ende der Tour an den „Strawberry Fields„, das dort zum Gedenken an John Lennon Tod errichtet und von Yoko Ono gestaltet wurde. Die Geschichte von John Lennons Ermordung unweit des Dakota Buildings, war die finale Story bevor die Tour endete.
Danke an den Tourguide und die tolle Führung durch den Central Park!
Gebucht hatte ich über freetour.com, bei der man am Ende der Tour selbst entscheidet was man zahlen möchte.
Was New York ausmacht
Nach der beinahe Alpenüberquerung war es Zeit etwas Nahrung zu sich zu nehmen und da wir noch keine „New York Style Pizza“ gegessen hatten, nutzen wir die Chance, zwei saftige Stücke zu verputzen.
Kurz für den Preischeck: 15 US $

Von der Pizza zur Kunst, denn nur eine Straße weiter erwartete uns ein echter Hammer! Bzw. ein echter Banksy.
New York ist bekannt für seine Kunst und vielen Kunstmuseen, für die wir leider keine Zeit hat, dafür aber eine andere Sache, für die New York auch bekannt ist.

Der Sport! Bzw. Der Baseball! Wir hatten nämlich zwei Karten für das Spiel der New York Mets gegen die Texas Rangers. Blauer Himmel, motivierte Fans und eine gute Stimmung erwarteten uns.

Was ich aber schon wieder von meinem letzten Baseballspiel aus San Francisco vergessen hatte war, dass man im Stadion besser nicht zu weit oben sitzen sollte. Ich sag mal so, wir saßen in der letzten Reihe und der Wind zog wie Hechtsuppe. Nach ein paar Minuten taten schon meine Augen weh.
Trotzdem machte es Spaß den Jungs zuzuschauen und die Stimmung zu genießen. Beim nächsten USA Besuch schaue ich aber gern Basketball in einer geschlossenen Halle. :D

Nach der sportlichen Kulisse machten wir uns auf den Weg in den angrenzenden Flushing-Meadows-Park, der 1939 zur Weltausstellung erbaut wurde und bekannt aus Film und Fernsehen ist.

Jetzt dient der Park den Menschen aus der Nachbarschaft als Grünanlage, Picknick- und Fußballplatz.
Und auch die Eichhörnchen sind dabei und es werden nicht die letzten auf der Reise gewesen sein. :D
Vom Expo Gelände düsten wir mit der U-Bahn in unserer Hood und wurden schon vom Nachbarn begrüßt oder eher verabschiedet, weil dies unser letzter Tag in New York gewesen ist.

Bis zum Flug am nächsten Morgen legten wir uns nochmal in Ruhe aufs Ohr.
Next Stop: Bozeman, Montana
Der Tag startete früh, denn wir mussten den Shuttle Bus nach New Jersey erwischen. Weil es nicht schon stressig genug war stiegen wir noch in die falsche U-Bahn ein.

Am Ende und mit ein paar sportlichen Sprints durch die Nacht von Manhattan gelangten wir dennoch als letzte Passagiere in den richtigen Bus und fuhren entspannt zum Flughafen. Ende gut, alles gut :)

Take your seat and fasten your seatbelts! Jetzt beginnt das Abenteuer.

Auf nach Montana, Bozeman!
Hier findest du den nächsten Bericht.
Fazit | New York City
Vier Tage sind für New York City eindeutig viel zu wenig!
Ich hätte noch locker zwei Wochen bleiben können. :D Vieles auf unserer Liste haben wir gar nicht geschafft, Boot fahren, die Inseln erkunden und die Bronx besuchen, um nur einige zu nennen. Doch, ich bin wirklich positiv überrascht und hatte nicht mit so einer positiven Energie gerechnet, die überall in der Stadt herrscht. Die Vielfalt der Menschen, das vielseitige kulinarische und kulturelle Angebot. Die Liste könnte ich noch weiter ausführen aber, um es kurz zu machen:
Coole Stadt, coole Viertel, positiver Vibe und es macht Spaß die Stadt zu entdecken.
Um meine Reisen in andere amerikanische Städte wie San Diego, Los Angeles oder San Francisco zu ziehen: New York hat einfach das gewisse Etwas!
Was ich nächstes mal anders machen würde
Wenn möglich mehr Zeit einplanen und noch weiter die Stadtviertel abseits von Manhattan entdecken. Auf jeden Fall den Besuch im Comedy Celler nachholen und weitere Museen anschauen.
Häufig gestellte Fragen zu New York City
Die häufigsten Fragen vor einer Reise nach New York gemeinsam mit ChatGPT beantwortet.
Wie sicher ist New York City?
Ich hab mich an keiner Stelle unsicher gefühlt, weder in der U-Bahn, Bussen noch sonst wo auf der Straße. Unsere brasilianische Gastgeberin hat es so zusammengefasst: „Ich hab mehr Angst auf dem Land, als in der Stadt“. Ob das so ist sehen wir im Verlauf der Reise. :)
Chat GPT Antwort:
Das ist eine sehr gute Frage — kurz gesagt: New York ist heute deutlich sicherer als viele Leute glauben, aber es gibt nach wie vor Unterschiede je nach Stadtteil, Zeit und Art von Kriminalität.
Wann ist die beste Reisezeit für New York?
Wir waren Mitte September in NYC und es war ideal! Perfektes Wetter, das bestimmt auch nochmal auf das positive Erlebnis eingezahlt hat. :)
Chat GPT Antwort:
Viele überlegen, ob Sommer zu heiß, Winter zu kalt ist.
Kurz: Mai–Juni und September–Oktober sind ideal.
Welche Stadtteile sollte man unbedingt besuchen?
Viele fragen, worauf man sich bei einem ersten Besuch konzentrieren sollte. Typische Antworten: Manhattan, Brooklyn (Williamsburg / DUMBO), Central Park, Harlem, Lower Manhattan (SoHo, Greenwich Village).
Wie bewege ich mich am besten in der Stadt fort?
Für uns war es für weitere Strecken die U-Bahn und alles andere zu Fuß.
Chat GPT Antwort:
Die meisten wollen wissen: U-Bahn, Bus, Uber oder zu Fuß?
Kurzantwort: U-Bahn ist am schnellsten, zu Fuß sieht man am meisten, Uber/Taxi nur für kurze oder späte Strecken.
Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich wirklich?
Ich würde mindestens den Besuch eines Museum empfehlen. Hier ein Museumsführer für New York.
Dann den Central Park, die Brooklyn Bridge und sonst nicht zu viel auf die To-Do List schreiben sondern lieber etwas durch die Stadtteile abseits der Touristenmassen und Manhattan schlendern.
Chat GPT Antwort:
Vor allem: Empire State Building oder Top of the Rock?
Außerdem: Statue of Liberty, Brooklyn Bridge, The Vessel, Met Museum, MoMA, Times Square (umstritten, aber ikonisch).
Wie teuer ist ein Besuch in New York – und wo kann man sparen?
Es ist wie immer. Nach oben gibt es keine Grenze, aber wenn man etwas links und rechts guckt sowie vorher recherchiert, bekommt man auch alles etwas günstiger.
Die Unterkunft in Queens hat für vier Nächte 300 € gekostet und war geschmacklich sehr schön eingerichtet und ruhig gelegen. Aber auch 6 Monate im Voraus gebucht.
Essen gibt es in New York in jeder Preisklasse, auf der kompletten Reise gab es hier die größte Auswahl und die beste Preis/Leistung.
Chat GPT Antwort:
Die Klassiker:
- Wie teuer sind Hotels?
- Braucht man einen City Pass?
- Wo kann man günstig essen? (Food Courts, Street Food, Diners)
Reiseführer | New York City
Es gibt zahlreiche Bücher, Reiseführer und Bildbände über New York. Ich würde hier einmal drei sehr gut bewertete Reiseführer anbieten.
MARCO POLO Reiseführer New York
Vis-à-Vis Reiseführer New York
New York Reiseführer von melting elements