Bodrum – One Team One Dream

Die Reise von Izmir nach Bodrum (Süd-West Türkei) lief reibungslos. Der Umstieg auf zum nächsten Minibus wurde mit Händen und Füßen geregelt. Der letzte Minibustrip organisierte ich über einige am Straßenrand sitzende Männer, die mir ihr Handy liehen und auch das Telefonat für mich regelten. Als der Busfahrer mich allerdings irgendwo im nirgendwo herausgebeten hat, bekam ich es leicht mit der Panik zu tun….

Geplant war ja, dass ich für zwei Wochen (vielleicht auch länger) auf einer Farm mithelfe und im Gegenzug Kost und Logis bekomme. Gefunden habe ich diese Farm über die Internetseite von Workaway.info. Allerdings muss ich diese Farm erstmal finden….Da stand ich also …mal wieder mit Sack und Pack, wusste nicht so recht, wo ich denn jetzt hin muss….Und da erschien er dann am Horizont…ein junger Mann, von dem ich zuerst nur die Schatten seines riesigen Huts erkannte und dann sah, dass er auf einem Esel sitzt. Die gesamte Situation war etwas surreal aber er konnte mir den Weg zur „Eco Farm Bodrum“ erklären und so betrat ich das Gelände, dass ich schon von Fotos auf dem Internet „kannte“.
Der Empfang durch die Küchenchefin „Gülcan“ war sehr herzlich und „Jing“ die andere Volontärin (Freiwilligenarbeiterin), die aus China stammt zeigte mir alles.

Farm3 Farm2 Farm1

Das Gelände beinhaltet mehrere Mandarinen Bäume, ein Outdoor Restaurant mit überdachter Küche, Hühnern, Hunden, mehreren Feldern mit Gemüse, Zelte im Garten und Mehrzimmerbetten, in denen übernachten werden kann. In so ein Mehrbettzimmer durfte ich auch nächtigen, weil noch zwei weitere weibliche Volontäre eintrudelten und es wohl besser ist, wenn Geschlechtertrennung herrscht 😀

Wie auch immer….es gab zu dem Zeitpunkt nur einen Gast, den 18 jährigen Amerikaner „Hunter„, der immer hilfsbereit war und wie auch die anderen Amerikaner auf Volkswagen steht 🙂 Ich hab hier mal richtig die Werbetrommel gerührt! Also nicht wundern wenn die Verkaufszahlen in Amerika jetzt ansteigen. 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir (Jing, Hunter und Ich) am nahegelegenen (15min per pedes) Strand und lernten uns alle kennen. Der Strand ist sehr schön und das Wasser lädt nur so zum Schwimmen ein und eins der wichtigsten Dinge hier ist „Sonnencreme“ weil die Sonne doch etwas brennt.

Strand1

Als wir dann am Abend nach einem Nickerchen am Strand wieder die Farm betraten, schauten uns zwei neue Gesichter an von denen ich schon berichtet hatte. Die beiden Mädels, Kelly und Lizzie aus San Francisco sind eingetrudelten und strahlten nur so vor positiver Energie.

Weil die Abende auf der Farm immer so ablaufen das gemeinsam gekocht und gegessen wird lernt man sich immer ziemlich schnell kennen und das ist neben dem gemeinsamen Frühstück für mich die beste Zeit des Tages.

Frühstück Bodrum 1

Um das Eis auch am nächsten Morgen zu brechen, besorgte ich für das gemeine Frühstück der Volontäre eine 10-kg-Wassermelone und bereitete das ganze vor…Ab dem Zeitpunkt war ich neben dem füttern der Hühner für die Frühstücksvorbereitungen zuständig (was mir aber immer sehr viel Spaß gemacht hat).

Während des Vormittags fiel immer Arbeit im Restaurant (Abwaschen, Tische eindecken, Frühstück vorbereiten usw.), an die wir gemeinsamen sehr gut bewältigten. Somit ist also bewiesen das Amerikaner, Chinesen und Deutsche zusammenarbeiten können. 🙂 Als ich den Abwaschprozess verbesserte und auch beim Schneiden der Wassermelone besonders klug vorging, war ich ab da an nur noch „The smart German„.

Was ich früher an Gartenarbeit gehasst habe, fühlt sich jetzt so viel besser an und macht sogar Spaß. Unkrauttupfen ist eine Form von Meditation 🙂

Gartenarbeit1

Diesen Nachmittag besuchten wir den nahegelegenen Basar mir all dem frischen Obst und Gemüse und aßen uns gemeinsam durch die Probierangebote. Gekauft wurden dann Börek, Baklava, Kirschen, Honigmelone und Erdbeeren für das nächste Frühstück.

Bodrum Basar1 Bodrum Basar2

Am Abend gab mir Kamila, eine weitere Helferin auf der Farm, eine kostenlose Türkischstunde….die Basics hab ich also so langsam drauf 😀

Der Start in den nächsten Tag zeichnete sich dadurch aus, dass ich meinen Kopf mit voller Wucht gegen eine zu klein geratene Unterführung aus Stein gestoßen habe….Das hat sich allerdings so angehört, als wenn man ne Melone aus dem 50sten Stockwerk auf den Asphalt klatschen lässt….Außerdem habe ich den verdacht gehabt einer Blutvergiftung erlegen zu sein….war dann aber doch nur ein Mückenstich, den ich in der Nacht wohl zu doll bearbeitet hab….

Blutvergiftung

Sonntage sind im Restaurant besonders stressig und so mussten wir alle rotieren, was aber als Team wieder mit Bravour gemeistert wurde…unser Slogan war „One Team – One Dream“ 😉 Die Arbeit war heute um 15:00 Uhr zu Ende und wurde mit einem Gang zum Strand abgeschlossen. Weil heute aber starker Wind weht und das Schwimmen somit fast unmöglich machte, hielten wir Ausschau nach einer Alternative….Und da befanden wir uns auf einem auf den Sitzsäcken einer Hotelanlage und schauten auf die drei riesigen Pools….Als Hunter nach seinem Toilettengang mit einem riesigen Eis erschien, wollten wir natürlich wissen, was da los war….“Joar…da war son Typ in der Eisdiele des Hotels und hat mich gefragt ob ich auch eins möchte…zahlen musste ich auch nichts…scheint All Inclusive zu sein“ 😀

Hotel1Waffel1

Das Ganze nahmen wir die nächsten zwei Tage mal genauer unter die Lupe….Das 5 Sterne Hotel, das dieses Jahr neu eröffnet hat, verfügt über mehrere Außen- und Innenpools, in denen man hervorragend schwimmen kann. Außerdem kann ich die Sauna, das Dampfbad und den Whirlpool nur empfehlen…auch die Verpflegung mit Getränken und Essen kann sich sehen lassen und besonders auffällig ist die Altersgrenze von mindestens 18 Jahren. Alles in allem eine ganz witzige Aktion, die ich mit einer Massage abgeschlossen habe, allerdings lässt der Reiz schnell nach und ich würde mich bei einem zweiwöchigen Aufenthalt wohl zum Ende hin ein wenig langweilen…aber das muss jeder für sich entscheiden….Es gibt ja schließlich noch das ausgiebige Animationsprogramm.

Der Montag startet mit einer Klettereinlage auf einem nahegelegenem „Berg“ um 05:30 Uhr ….Hunter, Kelly, Lizzie, Jing und ich kletterten wie die Bergziegen um den Sonnenaufgang zu genießen…und ich muss sagen…es hat sich gelohnt, obwohl Hunter bei dem Aufstieg sein Armband verloren hatte und sich diejenigen die keine langen Hosen trugen mit Blessuren davonkamen. Ab- wie Aufstieg waren ziemlich anstrengend aber haben sehr viel Spaß gemacht!!!! Weil Hunter am Tag seiner Anreise einen „Selfi Stick“ gefunden hatte, der am Vorabend am Tisch für absolute Interesse gesorgt hatte, wurde dieser auch gleich zu einem ausgiebigen Fotoshooting auf dem Hügel genutzt. Der junge Amerikaner verließ uns dann auch am Nachmittag, um auf einem Boot sein nächstes Ziel anzusteuern…von dem er keine Ahnung hat wo es denn ist, weil es ein Geschenk seines Vaters war.

Sonnenaufgang am Berg Berg Bodrum Blick vom Berg Berg Bodrum Gruppenfoto

Dafür haben wir aber einen neuen Gast bekommen, und zwar Mustafa, einen älteren Türken, der auch gleichzeitig ausgebildeter Masseur und Yoga Lehrer ist…Das wurde natürlich gleich in unseren Tagesablauf eingebaut und so bin ich nicht nur morgens mit Kelly am Strand gejoggt, sondern fand mich mit dem Rest der Truppe zur anschließenden Yogastunde ein, die immer um 6:45 Uhr begann. Auch die Massageleistungen nahm ich gern in Anspruch und so wurde ich eine Stunde lang einer Thaimassage unterzogen, bei der meine so wie auch seine Arme und Beine in alle nur möglichen Himmelsrichtungen zeigten….Das kann man auch so für voll nehmen, weil die Massage im Garten auf mehreren Matratzen durchgeführt wurde….sehr geile Erfahrung!!!! Kann ich nur empfehlen.

Yoga

Auch das Abendessen war heute wieder so lecker und wurde von Kelly und Lissi gezaubert..es gab Zuchinipuffer mit Salat und Brot! Das Rezept hab ich jetzt 🙂

Zuchhinipuffer

Yoki war heute zu Gast beim abendlichen Schlemmen und erzählte mir seine spannende Geschichte und Orte, die ich unbedingt sehen müsse…Das ich allerdings im November in Thailand seien möchte hält er für „zu knapp“…es gibt doch noch so viel in der Türkei zu sehen!!!!

(Die nächsten Fotos haben nichts mit den Puffern zu tun und stehen nur exemplarisch für das Abendessen)

Börek selbstgemacht Kochen mit Cem Selfie Abendessen Gemeinsames Abendessen

Das Highlight meines darauf folgenden Tages war das Rasieren der Haare von „Zak“…nicht weil ich noch nie Haare geschnitten hätte, eher dadurch, dass Zak eine Frau ist….aber nun gut…Man lernt nie aus 😀

Heute wurde ein_e neue_r Volontär erwartet…keiner wusste so recht, welches Geschlecht es denn sein wird…aber, als ich SIE dann erblickt nur in die Runde sagt „Oh….a girl“ war das Gelächter groß….Ich bin hier so was von der Hahn im Korb 😀 Das hat sich auch am Abend gezeigt als Cem (der Chef der Farm) uns am Abend in einer Bar eingeladen hat…Mein ägyptisches Seidenhemd mit 0,2er Fadenstärke war schon ein Highlight an sich, dass die Runde dazu bewegte mich mit Beifall zu beglücken und ein Vergleich mit Johnny Cash anzustellen.

Seide

Die anschließende Fahrt mit den 6 Mädels im normalen Stufenheckcoupe eines asiatischen Fabrikats war der nächste Punkt auf der Agenda dieses Abends, den ich hier nicht weiter kommentieren möchte. Als ich dann die Frage ob ich denn eine „Nicht Deutsche“ heiraten würde, beantworten musste, war ich völlig ausgeliefert. Das ganzem die Krone aufgesetzt, hat nur noch der Vergleich mit einem amerikanischen Schauspieler…Ratet mal wer…AUFLÖSUNG HIER. Danke übrigens dafür!

Ab heute bin ich nur noch Johnny oder James….und während der Arbeitszeiten Christian 😉

Das Jogging am nächsten Morgen viel wegen Schlafmangel aus, allerdings schleppte nahm ich als Einziger an der Yoga Stunde teil….Schöne Privatstunde 🙂

Ich habe mich auf den Abschied von Kelly und Lizzie vorbereitet und ein extra schmackhaftes Frühstück vorbereitet, das aus Ananasstreifen mit Minzzucker, Frühstücksbrei (Apfel, Banane, Datteln, Walnüsse, Karotten und Zimt), und einer großen Schale mit Wasser- und Honigmelone besteht. Außerdem haben wir ja noch einiges aus dem Restaurant (Brot, Tomaten, Gurken, selbst gemachte Mandarinenmarmelade, diverse Käse und Olivensorten und frische Eier), was auf dem großen Tisch Platz findet.

Der angekündigte Abschied verlief kurz und so wurden alle noch mal von den beiden sympathischen Amerikanerinnen gedrückt …. Abschiede sind immer irgendwie blöd….

Und so ist es Zeit für ein Zwischenfazit von meiner Seite.

Mir gefällt es hier super! Ich bin total begeistert von der Farm und den vielen netten Menschen. Hier herrscht ein Geben und Nehmen von dem alle nur lernen können. Das Wetter spricht natürlich auch für sich und der nahegelegene Strand ist auch ein dicker Pluspunkt. Ich bin anders als in Deutschland den ganzen Tag an der frischen Luft und in Bewegung…Gastro ist doch nicht so easy wie gedacht :D…es ist schon morgens immer eine Menge Arbeit…das sollte man nicht unterschätzen….Aber wie gesagt….

„One Team – One Dream“

One Team One Dream

Mit den besten Grüßen aus Bodrum!!!!

Viel Kurioses gibt es nicht, außer das Hunter in München eine neue Tasche brauchte und nicht wusste war er da tut…..

Bayern

 

!!!UPDATE!!!!

Damit das Thema „Bodrum ECOFARM“ rund ist, werde ich meine Erlebnisse der letzten Woche unter diesem Artikel zusammenfassen.

Beim Thema Abschied will ich anknüpfen und die neuen Gäste vorstellen.

Heute sind nämlich Rubi aus Singapur (die Unteranderem auch einen Blog betreibt), eine Chinesin und zwei Mexikanerinnen eingetrudelt. Somit waren wir wieder eine kunterbunte Gruppe beim Abendessen und konnten neuen Geschichten lauschen. Ich habe aber das Gefühl, das die Gruppe der Volontäre noch einmal mehr miteinander verbindet als die der Gäste…das mag an der gemeinsamen Arbeit liegen oder an der Zeit, die wir einfach miteinander verbringen. Und wo wir schon beim Thema Arbeit sind…..die reißt nämlich aufgrund der Feiertage nicht ab….Die Tische sind alle besetzt und meine Hände können jetzt im Schlaf abwaschen, abspülen und abtrocknen….auch die anderen „Prozessschritte“ habe ich jetzt kennengelernt und so durfte ich auch mal die Gäste bewirten….was sich auch gleich ausgewirkt hat…denn einer der Gäste fand mich und meine Geschichte so toll das er mit mir unzählige Male abgeklatscht hat und mich zu sich nach Hause eingeladen hat…das Haus soll in den Bergen mit Blick auf dem Meer stehen….und seine Frau soll sehr gut kochen können…na da bin ich mal gespannt…bis jetzt hab ich keine Reaktion erhalten, nachdem wir unsere Handynummern ausgetauscht hatten….wie auch immer….die Unterhaltung war trotzdem sehr angenehm.

Und damit ihr seht wie es denn hier so auf der Farm aussieht habe ich ein Video gedreht…schaut es euch selber an 🙂

Da heute wieder eine neuer Gast ankommt und es keine freien Betten mehr gibt bzw. ich zurzeit bei den Gästen schlafe werde ich umgesiedelt ins Wohnhaus….Ich darf auf der Couch schlafen…allerdings ist Zak nach Peru geflogen und somit steht ihr riesiges Doppelbett zur freien Verfügung…so wurde die Lage zumindest kommuniziert….das war allerdings eine Fehlinformation und so wurde ich mitten in der Nacht aus einer Tiefschlafphase durch Ziehen an meinen Zehen geweckt…schaute in das Gesicht von Zak und vernahm die Worte „CHRISTIAN…..“für mich war das alles nicht ganz real und ich dachte irgendwie ich träume noch und bin auch gleich wieder in den Schlaf gefallen….als ich dann doch irgendwann mitten in der Nacht aufwachte fand ich mich in Fötusstellung neben Zak wieder, weil die mir die komplette Decke geklaut hatte und mir nun doch etwas kühl war….Zu faul oder zu müde zum Aufstehen war ich aber trotzdem und so konnte ich mir beim morgendlichen Frühstück natürlich von allen ein lautes Gelächter abholen plus die wildesten Spekulationen….Das war nun aber wirklich der letzte Tag von Zak und am Abend ging ihr Flieger nach Peru.

Heute war noch mal ein Strandtag und ich machte ein paar Fotos der untergehenden Sonne…

Sonnenuntergang.png Bodrum StrandBerg Bodrum Häuser

Die angekündigte neue Helferin Anna aus den USA (mal wieder) ist heute Abend zu uns gestoßen, als alle versammelt am Lagerfeuer saßen…ich kümmerte mich derweil um die Sicherheit rund um die modernen Flammen und hatte zwei Gießkannen Wasser an meiner Seite….ja ja, der sicherheitsfanatische Deutsche…ich weiß 😀 Aber „Safety First„. Es war auf jeden Fall schön gemeinschaftlich unter dem klaren Sternenhimmel in die beruhigenden Flammen zu blicken…und wieder mal geht ein Tag zu Ende….

Lagerfeuer ECO Farm

Weil heute mein vorletzter Tag ist, habe ich Anna die verantwortungsvolle Aufgabe der Hühnerfüttererin übertragen….Sie darf sich jetzt also ausgiebig um das Federvieh kümmern und die Eier einsammeln.

Außerdem habe ich mit Kamila den Künstler Yoku besucht über den ich schon in der vergangenen Woche berichtet hatte….Er hat uns zu sich ins Atelier eingeladen und uns begeistert seine Geschichte erzählt, die mich sehr beeindruckt hat. Allerdings mussten wir zur nahegelegenen Bushaltestelle, an der er uns abholen wollte…wie genau das passierte sollte, wusste ich allerdings erst als er mit einem Cross Motorrad vor uns stand….Na geil….und jetzt ohne Helm und Schutzausrüstung mit drei Personen auf das Bike und los gehts….dazu muss ich noch sagen, dass der Weg zu seinem Haus in den Bergen gelegen ist….als wir dann doch nach kurzer Zeit gesund bei ihm ankamen war ich heilfroh 😀 Sein Atelier ist voll von Gemälden und Skulpturen, die er selbst entworfen und gefertigt hat. Inspiration hat er sich dabei auf seinen Reisen um die Welt geholt und auch die 30 Jahre in Berlin haben ihr geprägt. Er hat sehr viel zu berichten und beim erzählen seiner Geschichten klingt er sehr begeistert und hat mich mit auf eine Reise genommen. Wir haben uns ausgiebig über viele Dinge unterhalten und wer will kann gern einen Blick auf seine Internetseite werfen. Danke Yuko für den schönen Nachmittag!

Yuko

Ach und dann gab es ja noch die Geschichte mit den Ratten….
Denn seit einigen Tagen haben die Mädels in Ihrem Haus ein paar Untermieter, die Ihnen das Leben schwer machen…bemerkt hatte eine der Volontäre die Nager, als sich eine Ratte nachts unter ihre Bettdecke geschlichen hatte und sie Sekunden später kerzengerade und schreiend im Bett stand. Ich war zu der Zeit noch bei den Gästen untergebracht und deshalb noch vergleichsweise entspannt…als ich dann aber selbst im Haus schlafen musste und ich die Abdrücke von Rattenpfoten auf meinem Laptop fand war das doch schon etwas komisch…Nachdem die Ratten aber am Gift verendet sind, konnte ich doch wieder entspannt schlafen….bis ich einen Tag später von den Mädels geweckt wurde, weil wieder eine Ratte im Bett gefunden wurde und ich diesmal mit Gummihandschuhen bewaffnet den Rattenkot und die letzten Futterreste beseitigte…na dann mal „Gute Nacht und schöne Träume„.

Ratten auf dem Laptop

Den letzten Tag hab ich mir freigenommen und musste somit nicht arbeiten 🙂 Ich war trotzdem als Erster vor den Mädels wach und weckte sie behutsam, damit sie auch pünktlich bei der Arbeit erscheinen 🙂 Weil ich noch einige organisatorische Dinge wie zum Beispiel den Erwerb meines Bustickets erledigen musste, bin ich zu diesem Zweck in die Stadt gegangen…allerdings konnte ich das Ticket dort leider nicht kaufen und auch die Pflege meines Blogs in einem nahegelegenen Café mit WIFI war wegen der mangelhaften Verbindung schlichtweg nicht möglich…Also gestaltete ich meinen Tag noch einmal um und nahm am Spätaufsteherfrühstück im bekannten Hotel teil um danach ein paar Bahnen zu schwimmen und anschließend das Mittagsbuffet zu testen…und was soll ich sagen…es war vorzüglich 🙂

Frühstück Mittag Vorspeise Mittag Dessert

Den Rest des Tages habe ich noch mit den Mädels verbracht, um dann mein Zimmer am nächsten Zielort zu buchen. Diesmal wieder über Airbnb.

Der nächste Morgen frühstückten alle Helfer noch ein letztes mal um sich dann gegenseitig zu verabschieden. Ich verlangte allerdings, mir noch ein paar Worte in mein Buch zu schreiben. Wer will kann mir gern mitteilen, was dort drin steht..(das Englische bekomm ich noch hin….aber der russischen, chinesischen und türkischen Sprache bin ich leider nicht mächtig). Tagebuch

Danke an Kelly, Lizzie, Jing, Kamila, Autumn, Cem, Gülcan und alle Gäste!!!!! Es war eine tolle Zeit mit euch. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder 🙂 Mir hat es auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht und die Farm ist ein schöner und friedlicher Ort, den man bestimmt auch irgendwie in die eigene Zukunft einbauen kann. Die schönste Zeit des Tages war allerdings immer das gemeinsame Frühstück und Abendessen, bei dem wir alle zusammengesessen haben…und ich muss lernen nicht so zu schlingen 😀 Ich habe auch gern den Job des Frühstücksmachers übernommen. Das Kommen und Gehen von Gästen aus aller Welt ist total spannend aber leider tun manche Abschiede besonders weh. Alles in allem war es spannend, lustig, lehrreich und schön! 🙂

 

Lustiges aus Bodrum:

Ein Deutscher der Börek herstellt.

Börek Produktion

Da war wohl ein Photoshop Profi am Werk 🙂

Kamel

 

 

 

9 Gedanken zu „Bodrum – One Team One Dream“

  1. Macht eine Menge Spaß deinen Blog zu lesen! Weiter so, ich hoffe du wirst noch viele weitere solcher Positiven Erfahrungen sammeln 🙂

  2. Aw, Jimmy John (I mean Christian, haha)! It was so delightful meeting you at the EcoFarm, and sharing in the team dream together. Things will not be the same without your special smoothies and your awesome smile!
    Enjoy your time in the rest of Turkey, and everywhere else you go! It will be fun to follow along via the Internets. 🙂 xo

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