Leipzig im Januar

Seit zwei Jahren wütet die Pandemie und mein Arbeitsalltag hat sich auf die eigenen vier Wände reduziert. Den Schreibtisch habe ich von der Wand an das Fenster gestellt, um einen schöneren Ausblick zu haben. So konnte ich den Baum der Nachbarn in allen vier Jahreszeiten beobachten, allerdings kenn ich jetzt jeden Ast in- und auswendig und so musste ein Tapetenwechsel her.

Gesagt, getan! Das mobile Arbeiten macht es möglich und weil ich es schon immer so nutzen wie es bei uns ausgelegt ist, nämlich getreu dem Motto „Arbeite von dort wo du dich am wohlsten fühlst“ habe ich mein Büro nach Leipzig ausgelagert.

Warum Leipzig? Weil mich die Stadt schon immer irgendwie gereizt hat und ich mich einen Monat lang überzeugen wollte, wie es denn so ist in einer fremden Stadt zu leben und zu arbeiten.

Die Wohnung hatte ich im Dezember über Airbnb gebucht. Über die einzelnen Stadtteile habe ich mich nicht informiert, sondern einfach eine Wohnung genommen, die mir gefiel.

Um eine häufig gestellte Frage zu beantworten, ich habe für einen Monat 995,69 € bezahlt. Ob das jetzt günstig oder teuer ist, muss sich jeder selbst beantworten.

Start war am Sonntag, dem 02.01.22 und ich kann mich noch erinnern, dass es ein sehr warmer Tag gewesen ist, denn als ich die Taschen, Pflanzen und Yogamatte vom Auto in die Wohnung trug, ging ich an gut gefüllten Cafés vorbei. Ich hatte auf jeden Fall eine sehr lebhafte Straße in Leipzig erwischt, und zwar die Karl-Heine-Straße im Stadtteil Plagwitz. Meine Wohnung war im hinteren Teil eines Hofes und wurde erst neu errichtet. Die vordere Reihe bestand aus Altbauwohnungen, die zwischen Feng Shui Geschäft, italienischen Delikatessenladen und hipper Suppenküche.

Nachdem ich meine Wohnung bezogen hatte, machte ich mich gleich auf dem Weg, die Gegend zu Fuß zu erkunden. Mir macht es immer richtig Spaß, die Straßen abzugehen und im Kopf meine eigene Karte der Stadt zusammenzupuzzeln und so ging ich durch zahlreiche Parks und an den Kanälen der Stadt spazieren. Speziell hervorzuheben ist der Karl-Heine Kanal, der durch Plagwitz verläuft und an dem ich mehr als einmal in meiner Mittagspause spazieren war.

Ganz in der Nähe sind auch der Clara-Zetkin Park und der Palmengarten. Von dort aus ist es auch nicht mehr weit zum Stadion bzw. Red Bull Arena.

Und wenn ich aus meiner Haustür gehe sieht es so aus. 🙂

Weil ich meinen Stadtteil schon nach kurzer Zeit erkundet hatte und ich meinen Radius erweitern wollte, schloss ich ein einmonatiges Fahrradabo von „Nextbike ab mit dem ich jedes Nextbike-Fahrrad in Leipzig nutzen konnte.

Meine erste Tour ging in den Osten der Stadt zum alten Messegelände auf dem der ehemalige sowjetische Pavillon steht und in dem jetzt das Stadtarchiv Leipzig eingezogen ist.

Gleich nebenan ist die Deutsche Nationalbibliothek und daneben steht die russische Gedächtniskirche. 😊

Von dort aus ging es weiter in den botanischen Garten, der leider aufgrund der Covid Verordnungen geschlossen war. Naa gut, man kann eben nicht alles haben 😀 So radelte ich zurück zu meiner Wohnung und entspannte vor dem Fernseher. Endlich mal wieder Free TV 😀

Am nächsten Tag brauchten meine Beine eine Fahrradpause und so ging es mit dem Auto an den Cospudener See oder „Cossi“ wie die Leipziger ihn liebevoll nennen. Im Sommer bestimmt noch um einiges schöner, strahlt der See im Winter eine absolute Ruhe aus und vielleicht komm ich ja nochmal wieder und lerne den Cossi noch näher kennen. 😊

Nach diesem Abstecher fuhr ich weiter zu einem Geheimtipp, eines Reisebloggers, dem Dong Xuan Center. Ein asiatischer Großhandel, bei dem man wohl zu günstigen Preisen einkaufen kann. So weit, so gut, allerdings hatte ich schon ein mulmiges Gefühl als ich mein Auto vor der Halle abstellte. Trotz Schilder, die zum Eingang wiesen, suchte ich diesen vergeblich, bis ich doch irgendwann das Labyrinth, das aus vielen vollgestellten Gängen und noch mehr kleinen Räumen bestand, von einem schmalen Seiteneingang aus betrat. Jeder Raum war ein kleines Geschäft, in dem man von Kleidung über Nahrungsmittel bis hin zu Medikamenten alles bekam. Ich fands dort aber echt gruselig und hab nach kurzer Zeit die Heimreise angetreten.

Ein weiteres Highlight stand am Samstag mit meinem Bruder und seiner Freundin an, und zwar ein Besuch des Leipziger Zoos. An diesem Wochenende wurden zum ersten Mal wieder die Innenräume geöffnet und ich war sehr gespannt auf das überdachte Tropenhaus.

Ankunft am Parkhaus um 10:00 Uhr, zeigen von Perso, Impfstatus, Online Ticket und rein in das Getümmel. Wobei, es gab kein Getümmel und das machte den Besuch echt angenehm. Als Erstes kamen wir in eine Ausstellung, in der die Zoos selbst beleuchtet werden. Die Geschichte, die Zukunft und die heutigen Zoos, mit ihren Problemen, aber auch Chancen. Hier war leider sehr wenig los, aber ich finde gut, dass der Leipziger Zoo sich den Herausforderungen annimmt und das Thema behandelt.

Im Anschluss haben wir im Koalahaus einen schlafenden Kollegen gefunden. 🙂

Danach gingen wir wieder raus in die eisige Kälte in Richtung „Gondwanaland“. Mein Highlight wird folgendermaßen beschrieben:

„In Gondwanaland spüren Sie den tropischen Regenwald Afrikas, Asiens und Südamerikas mit allen Sinnen. Auf einer überdachten Fläche, größer als zwei Fußballfelder, leben fast 200 exotische Tierarten und rund 500 verschiedene Pflanzenarten.

Über verschlungene Dschungelwege, einen Baumwipfelpfad und auf einem geheimnisvollen Urwaldfluss lässt sich diese beeindruckende, tropische Vielfalt entdecken.“

Es war ein Kurzurlaub in den Tropen. Die Temperaturen, das Vogelgezwitscher, die prächtigen Blumen. Hier habe ich mich einfach pudelwohl gefühlt. Das mag aber auch daran liegen, dass ich selbst eine Tropenpflanze bin. 😀

Ich hätte auch den ganzen Tag einfach nur hier sitzen und entspannen können , aber natürlich wollten wir auch die anderen Bereiche sehen. Das zweite Highlight war in jedem Fall das Affenhaus, in dem es etwas mehr riecht als in den Tropen aber auch mehr Action passiert. Seht selbst wie die Affen gefüttert wurden. 🙂

Auch der Rest des Zoos ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, dass man gar nicht mehr gehen möchte und als wir dann doch gehen mussten sind wir noch zufällig in die Fütterung der Giraffen geraten 😊 Ich glaub so nach war ich diesen majestätischen Tieren noch nie gekommen.

Was für ein schöner Tag im Leipziger Zoo. Ich kanns jedem nur empfehlen.

Am nächsten Tag gab es dann mit zwei Kirchen das Kontrastprogramm zum Zoobesuch. 😊

Zum einen die Thomaskirche, in der Johann Sebastian Bachs begraben liegt und die mir von außen sehr gut gefallen hat und die Nikolaikirche, dessen Inneneinrichtung ich spannend fand. Weil ich keine eigenen Bilder geschossen habe, musste Wikipedia aushelfen. 🙂

Von Krzysztof Golik – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82232326
Von DerHHO – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17825072
Von JesterWr – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18399238
Von Appaloosa – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13307545
Von Gbecker248 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22300392

Am kommenden Wochenende kam ein ehemaliger Arbeitskollege zu Besuch, mit dem ich einiges vorhatte. Ganz groß standen dabei „Saunabesuch und Panometer“ auf dem Programm.

Weil an diesem Freitag zum ersten Mal seit Monaten im Freistaat wieder öffentlich sauniert werden durfte, mussten wir uns ganz genau überlegen, wo wir denn schwitzen wollen.

In der „Sachsentherme“ oder in der „Sauna im See“ Wir entschieden und für letztere und auch wenn es im Internet nicht sooo viel Infos über die Sauna gab und die Fotos auch irgendwie unscheinbar rüberkamen, machten wir uns auf den Weg. Mit dem Auto ging es an den Cossi, zu einem Parkplatz direkt vor der Sauna. Von außen war immer noch nicht viel zu erkennen, aber als wir das Gebäude betraten waren wir erleichtert. Hier werden wir sehr gut entspannen können, denn der Name „IM SEE“ verspricht nicht zu viel. Man ist quasi im See. Eine Panoramasauna mit dem Blick über die Wasseroberfläche lädt zum Schwitzen ein. Außerdem gibt es noch eine Dampfsauna, die allerdings geschlossen war und eine 100 Grad heiße Sauna im Innenbereich. Die Liegeflächen, die Bar und Entspannungsbereiche sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Das absolute Highlight ist und bleibt allerdings der See, den man nach einer heißen Saunasession zur Abkühlung nutzen kann. Eine Treppe führt von der Terrasse aus direkt in den See und auch wenn es eiskalt war, hat es sich gelohnt. 😊


Am nächsten Tag ging es für meinen Kollegen schon wieder nach Hause, aber vorher wollte ich mit ihm noch unbedingt ins „Panometer“. Zur Begriffserklärung nehme ich mal Wikipedia zur Hilfe.

Das Panometer Leipzig ist ein Ausstellungsgebäude in Leipzig, in dem Yadegar Asisi seit 2003 jeweils ein monumentales Panoramabild verbunden mit einer dazugehörigen Ausstellung präsentiert. Da das Gebäude früher ein Gasometer war, schuf Asisi aus Panorama und Gasometer das Kunstwort Panometer.

Außer dass dort die Ausstellung „Carolas Garten – EINE RÜCKKEHR INS PARADIES“ stattfindet, hatten wir keine weiteren Infos über das Panomter. So buchten wir die Tickets und fuhren am Morgen hin. Angekommen standen wir gespannt vor diesem riesigen ehemaligen Gasometer und wartete bis die Türen sich öffneten.

Die Besucherstimmen auf Google sagen folgendes:

Beeindruckend, abtauchen in die Vielfalt eines Gartens…tolles Ambiente

CAROLAS GARTEN war wunderbar, unglaublich beruhigend und intensiv zugleich.

Eine sehr schöne Kunstinstallation für Jung und Alt. Der Rundgang ist logisch aufgebaut und hat seinen Höhepunkt in der 32m hohen Plattform im Inneren des Panometers. Die Kinder und ich waren beeindruckt von der Vielfalt an Motiven, Licht- und Toneffekten.

Die Erwartungen voll übertroffen….sowohl die Ausstellung als auch die Lokalität.

Tolle Ausstellung, tolle Location. Wer hier nie war, hat etwas verpasst und sollte beim nächsten Besuch das Panometer mit einplanen.

Unbedingt eine Erfahrung wert

Mehr will ich auch gar nicht verraten! Guckt euch die Ausstellung selbst an und macht eure eigenen Erfahrungen 😊

Ich war auf jeden Fall beeindruckt und rätselte lange Zeit rum, wie so etwas überhaupt technisch umsetzbar ist, allerdings jetzt hab ich genug Spannung erzeugt 😊

Nach dem Rundgang setze mich mein Kollege noch auf meiner Straße ab und fuhr wieder nach Hause. Mein Magen aber knurrte und da musste ich schnell gegensteuern und weil ich bei der Ankunft in Leipzig die mobile Bratwurstbude auf der Karl-Heine Straße gesehen habe und ich mir fest vorgenommen hatte, einmal dort vorbeizuschauen, war jetzt die Gelegenheit gekommen. Ich trat hinter die durchsichtigen Kunststoffvorhänge und der Mann am Grill begrüßte mich herzlich. Nach einer kurzen Prüfung der Karte entschied ich mich ganz für die Thüringer Bratwurst mit Senf im Brötchen. Beim Schnack bis die Bratwurst fertig war erklärte mir der Herr, dass die Bratwurstbude „Jürgen & Jürgen“ heißt und er einer dieser beiden Jürgens wäre. Der andere arbeitet immer an den Tagen, an denen Jürgen nicht arbeitet, weil man sich ja privat schon genug stichelt und beide Jürgens ausgesprochene Alphatiere wären. Während ich die Bratwurst aß, kam ein weiterer Kunde vorbei, der gern Pommes haben wollte, die hat Jürgen allerdings aus dem Programm genommen, weil das heiße Fett nur rumspritzt und die Menschen eventuell verletzen könnte. Mit einer Heißluftfritteuse hat er es auch schon probiert, aber da musste er immer 40 Minuten warten bis die Kartoffelstreifen durch waren. Alles in allem hat Jürgen also das Pommesbusiness an den Nagel gehängt und auf den Dönerladen gegenüber verwiesen und wenn er dort keine finden würde, hat er eben Pech gehabt. 😀 Alles klar. Also ich hab mir erstmal zusammengereimt das Jürgen und Jürgen wohl ein Pärchen sein könnten, aber ganz sicher war ich mir nicht. Um meine Recherchearbeit zu vertiefen, bestellte ich mir nach der Bratwurst noch ein, dass mir Jürgen auch gleich bruzelte. Als ich allerdings die Bitte äußerte, etwas Ketchup dazuzubekommen, zuckte er zusammen. Er ist nämlich mit hausgemachter Tomatensoße aufgewachsenen und Ketchup wäre im zu süß. PS: Er hat mich gefragt, ob ich Senf zu dem Steak will. Da bin ICH erstmal zusammengezuckt.

Ich aß brav mein Fleisch auf, bezahlte und gab Jürgen noch etwas Trinkgeld, von dem, wie er mir erklärte, er erst mit seinem Mann in Hurghada am Strand lag, um den Winterlichen zu entfliehen.

Kannste dir alles nicht ausdenken, dachte ich mir und verließ die Bratwurstbude schmunzelnd.

Wer noch weitere Infos über Jürgen & Jürgen benötigt klickt bitte hier.

Von Bratwurst kommen wir jetzt zu Kultur. Wobei Bratwurst ja eigentlich auch kulinarische Kultur ist. Wie dem auch sei, in den nächsten Tagen war es endlich so weit. Die Leipziger Museen öffneten ihre Pforten und eins, das ich schon längere Zeit auf dem Zettel hatte, statte ich einen Besuch ab, und zwar Das Museum in der runden Ecke. Klingt ganz süß allerdings verbirgt sich dahinter der ehemalige Sitz der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit mit jetziger Nutzung als Museum über die Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der DDR.

Für 5 € bekommt man einen Audioguide an die Hand, der einen durch die Ausstellung führt. Das Erste, was man gesagt bekommt, ist, dass die Räumlichkeiten nicht verändert wurden und somit vom Linoleumfußboden bis zu den grünen Gardinen alles Original ist und irgendwie riecht man das auch. Die Ausstellung geht auf die Geschichte der Stasi und die erschreckenden Arbeitsmethoden ein. Davon, dass alle Briefe aus dem Ausland geöffnet wurden, dass man Geruchsproben verdächtiger Personen anlegte, dass Pässe aus dem Westen bei Grenzüberquerung fotografiert und für die eigenen Spione gefälscht wurden. Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Es gab keinen Bereich des Lebens, in dem die Stasi keinen Zugriff hatte. Ich fand, die Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in die Stasi und empfehle einen Besuch.

Gefälschte Poststempel und konfiszierte Briefe
Von Hajotthu – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11613458
Überwachungskameras der Stasi
Von Hajotthu – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11613556

Weil ich aber an dem Tag noch nicht genug von der Stasi hatte, schaute ich mir zum Abschluss noch den Film „Das Leben der Anderen“ an.

Danach war es aber auch wirklich genug mit Spionage und ich war froh, dass ich nicht davon geträumt hatte 😀

Der nächste Tag sollte laut Wettervorhersage sonnig werden und da der restliche Januar doch sehr grau war, war das die Chance Leipzig von oben zu sehen. Weil Leipzig aber geografisch so flach ist wie die Niederlande, ist es gar nicht so einfach einen natürlichen Aussichtspunkt zu finden. Nach einiger Recherche fand ich allerdings den Fockeberg, der aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs angehäuft wurde.

Ein weiterer Ort um sich Leipzigs Dächer anzuschauen ist das City-Hochhaus, gern auch Uniriese oder Weisheitszahn genannt. Mit 34 Etagen ist es das höchste Gebäude Leipzigs und nachdem ich 4 € Eintritt gezahlt hatte, durfte ich den Aufzug nutzen, um mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. Es hat sich aber gelohnt und ich war positiv überrascht, wie weit man schauen kann. An klaren Tagen soll man sogar den Brocken erkennen können. Seht selbst 😊

Ein Highlight, an dem ich mit jedem meiner Gäste war und ich absolut empfehlen kann, ist das „Völkerschlachtdenkmal“. Eines der imposantesten und monumentalsten Bauwerke, die ich je gesehen hab und für mich völlig unerwartet in Leipzig steht. 😀

Als ich von der Innenstadt zum „Völki“ gefahren bin hab ich schon von weitem, die massiven Ausmaße, dieses brachialen Denkmals gesehen.

Leider war aufgrund der aktuellen Coronaverordnung, der Zugang in den Innenbereich gesperrt, aber falls ihr mal die Gelegenheit habt, schaut es euch an.

Kleine Fun Fact: Am Abend sieht man viele sportliche Menschen die Treppen zu einem ganz besonderen Soundtrack hoch und runter sprinten. Tipp: Fängt mit „R“ an und hört mit „ocky“ auf. 😊

Wer ab und an mal in das Blatt mit den vier Buchstaben schaut, wird sie vielleicht kennen, die gefährlichste Straße Deutschland. Ganz genau, die Eisenbahnstraße. Ich hatte hohe Erwartungen und Bilder in meinem Kopf. https://www.bild.de/regional/leipzig/kriminalfaelle/eisenbahnstrasse-kriminell-43517928.bild.html

Was ich sagen kann ist, dass es relativ einfach ist einen Parkplatz zu finden. Dann gibt es auf der Straße viele türkische und orientalische Cafés, Restaurants und Supermärkte. Von Kriminalität habe ich nichts mitbekommen und unwohl habe ich mich auch nicht gefühlt. Ich weiß nicht wie es nachts dort ist, aber tagsüber war es sehr friedlich. Die Eisenbahnstraße war für mich sehr erfrischend und ein Kontrast zum Stadtviertel Plagwitz, der mir gut gefallen hat. Schaut selbst und lasst euch treiben. 😊

Kulinarisch hat die Eisenbahnstraße zwar viel zu bieten, aber ich will auch mal ein paar meiner selbst gekochten Gerichte präsentieren und ein bisschen flexen. Da das Frühstück, die für mich wichtigste Mahlzeit ist, ein paar Inspirationen.

Gegenüber meiner Wohnung gabs es zum einen die besten Zimtschnecken bei der Seidels Klosterbäckerei. Allerdings nur von Montag bis Samstag 😉

Und die besten Croissants gibt es ca. 100 m neben der Bäckerei, in der Croissanterie.

Einen Georgisches Foodtruck gibt es am Ende der Straße.

Leider keine Hot Dogs gab es im Hot-Dog Laden links neben meiner Haustür 🙁

Trotz Hot-Dog Mangel und niedriger Temperaturen hat die Stadt echt Spaß gemacht. Ich werde devinitiv wiederkommen aber erst nach dem 01.04.2022. 🙂

Ein Gedanke zu „Leipzig im Januar“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.