Türkei – Ein Rückblick

Ganze sechs Wochen war ich jetzt in der Türkei unterwegs. Viel länger als ich geplant hatte, aber so ist das nun mal auf einer Reise. Die Dinge passieren und das ist genau das, was ich auch wollte.

Ich möchte mit diesem Artikel meine Erlebnisse zusammenfassen.

Angefangen hat die Reise durch die Türkei in Istanbul, weil ich die Stadt schon immer sehen wollte und ich wurde nicht enttäuscht. Ich hatte sehr schöne Erlebnisse zu denen vor allem meine Vermieter beigetragen haben wie zum Beispiel der Besuch eines Tanzkurses.

Istanbul

Danach wusste ich noch nicht wirklich, wie es weitergeht. Ich hatte aber über „workaway“ ein Projekt gefunden, an dem ich mitarbeiten wollte…der Kontakt ist zwar abgebrochen aber ich bin trotzdem nach Izmir gefahren. Am Busbahnhof habe ich Can kennengelernt, mit dem ich die Zeit über Izmir und Cesme erkundete.

Izmir Titelbild

Immer wieder checkte ich die Antworten auf „workaway“ und endlich hatte ich eine Rückmeldung erhalten und das von meinem favorisierten Projekt, der Bodrum Eco Farm. Diese zwei Wochen waren einfach klasse. „One Team One Dream“ 🙂

Bodrum

Im Anschluss ging es weiter nach Süd-Ost in den Ferienort Fetiye. Dort wohnte ich in einem Apartment bei einem netten älteren Paar, die mich herzlich aufgenommen haben. Ich hatte sieben schöne und entspannte Tage.

Fethiye und die Geisterstadt

Die darauffolgende Woche verging leider wie im Flug. Ich war angekommen im Butterfly Valley, den für mich schönsten Ort auf meiner bisherigen Reise. Es war einfach traumhaft allerdings ist es schwierig dieses Gefühl via Internet zu vermitteln. Man muss einfach dort gewesen sein.

Butterfly Valley Titelbild

Meine letzte Station führt mich zum Unesco Weltkulturerbe nach Kapadokien. Eine Landschaft geformt durch Vulkane, Wasser und Wind, die zum Wandern einlädt.

Titelbild Kappadokien1

Die Strecke, die ich durch die Türkei zurückgelegt habe beziffert sich auf 2.000 km. (Wobei das die direkte Verbindung ist…meist sind die Busse noch durch andere Orte gefahren).

Route durch die Türkei

 

Ich hätte nie gedacht, dass die Türkei so viel zu bieten hat.

Angefangen bei der türkischen Küche, die mit Gerichten wie Baklava, Helva, Cig Köfte, Bulgursalat, Menemen und natürlich den Klassikern wie Pide, Döner, Börek, Lahmacun auffahren kann.

MittagBulgur SalatBörek ProduktionCig Köfte

Vielen Dank auch an die Mädels von der Eco Farm für die tollen Zuchinipuffer und diese leckeren Kartoffelstreifen. 🙂

Zuchhinipuffer

Ich würde gern alle Rezepte und Gerichte die ich im Laufe meiner Reise probiere in einem Buch zusammenfassen. Vielleicht gelingt mir das ja 🙂

Über die Zeit habe ich auch ein paar türkische Wörter lernen dürfen. Immerhin kann ich jetzt „Guten Morgen, wie gehts dir?“ auf türkisch sagen und auch mein Englisch profitiert durch diese Reise erheblich. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich schon in Englisch denke und träume.

Was ich noch gelernt habe: Auf Menschen zuzugehen, nicht unnötig stressen lassen, Gedanken und Erlebnisse reflektieren, aktiv zuhören, toleranter sein.
Ich hoffe es gelingt mir das ganze auch in Deutschland anzuwenden, bin aber guter Dinge 🙂

Natürlich gab es nicht immer nur Positives zu berichten aber ich versuche selbst aus einem schlechten Hostelbesuch meine Erfahrungen zu ziehen und überlege mir was ich das nächste mal besser machen kann z.B. ein Zimmer mit weniger Menschen buchen, ins Hotel gehen, eine Wohnung/Privatzimmer suchen.

Ich hatte auch schon über die negativen Punkte wie dem vielen Rauchen und dem Umgang mit Müll berichtet, der mir immer noch völlig unverständlich ist. Außerdem ist mir aufgefallen, dass wenn ich mich als Vegetarier oder Veganer geoutet habe immer eine riesen Diskussion ausgelöst habe bei der mir am Ende Fleisch angeboten wurde…Genau das gleiche bei „Ich trinke keinen Alkohol“… „Wie wärs mit einem Raki? Wein? Bier?….“
Das Schlimmste war aber die geführte Jeep Tour….man man man 😀

Dafür waren es die Familien bei denen ich mich sehr wohl gefühlt habe. Sei es in Istanbul, Fethiye oder Butterfly Valley. Ich wurde immer warmherzig aufgenommen und auch so behandelt. Schön waren vor allem die Erfahrungen mit Damilia. Vielleicht komme ich in dem Jahr auch dazu Babysitter zu spielen um einige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln 🙂

Familie Butterfly Valley

Das morgendliche Sportprogramm, das ich in Deutschland versuche einzuhalten, konnte ich durch YOGA oder dem morgendlichen Schwimmen gut umsetzen. Danke an Mustafa, unseren Yoga Lehrer 🙂

Yoga

Eine gewisse Eingewöhnungsphase brauchte ich bei dem türkischen Verkehr bei dem Verkehrszeichen oder Ampeln keine große Rolle spielen…hier wird gefahren, wenn frei ist… Der zweite Punkt sind die meist späteren Essenszeiten. Zu Abend wird meist zwischen 20:00 und 23:00 Uhr gegessen.

Minibus

Alles in allem hatte ich viele spannende und lustige Erlebnisse wie die Tour mit dem Speedboot oder der kostenlose Wellnessurlaub im Hotel 🙂

Waffel1

Ich kann mich aber nur wiederholen und muss sagen dass die Zeit im Butterfly Valley die Schönste war und die Bodrum Eco Farm gleich dahinter folgt. Ich denke das liegt einfach an der perfekten Mischung von „Natur/Wetter, netten/offenen/gleichgesinnten Menschen, leckeren/gesunden Essen. Mehr braucht man anscheinend nicht. Zumindest nicht für einen kurzen Zeitraum.

Butterfly Valley Schild

One thought on “Türkei – Ein Rückblick”

  1. Das ist alles so schön! Ich bin so neidisch und hab unendlich Fernweh :)! Genieß die Zeit und lass uns weiterhin so schön daran teilhaben! Drück dich ganz dolle!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.