Mallorca mit dem Volkswagen Bulli erkunden

Mallorca als eine der schönsten Inseln und der VW Bulli als eines der kultigsten Fahrzeuge, klingt nach Urlaub und einer perfekten Kombination. Komm mit auf die Reise und lass dich von der Vielfalt Mallorcas verzaubern. :)

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Tag 1: Ein Streik kommt selten allein

Bevor es aber richtig losgehen konnte, gab es zwei Tage vor Abflug es eine überraschende SMS der Airline. „Am Sonntag werden alle Flüge von Berlin storniert“. Dazu gabs zwei Optionen:

  1. Einen Ersatzflug nehmen, der fünf Tage später beginnt.
  2. Storno und sich selbst um einen Alternativflug kümmern.

Ich entschied mich für die zweite Variante und buchte einen Flug für Montag von Hamburg, noch ein Zugticket und Hotel dazu und schon war der Spuk vorbei, dachte ich :D

Morgens am Flughafen Hamburg angekommen erwarteten uns rote Schrift auf weißem Grund mit den Buchstaben „Streik“. Das war laut Presse eine spontane Aktion des Abfertigungspersonals. Glücklicherweise startete die Aktion erst um 11:00 Uhr und somit zwei Stunden später als unser Flug, dachte ich. :D

Die Ankunft des Flugzeugs ließ auf sich warten und stand den Flugreisenden ins Gesicht geschrieben. Entspannung trat erst ein, als sich jemand vom Personal das Mikrofon schnappte und uns zu verstehen gab, dass der Flieger gleich eintrifft. Um Verzögerungen und im schlimmsten Fall den Flugausfall zu vermeiden lautete die Anweisung, dass wir das Flugzeug geordnet und zügig zu betreten sollen. Und es hat geklappt! Ich hab noch nie so ein sauberes Boarding erlebt. :D

Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Dachte ich, bis während des Fluges eine Stewardess in der Mitte des Flugzeugs nervös nach einem Arzt fragte. Zwei Ärzte und eine Ärztin kümmerten sich so schnell wie möglich um eine Person, die umgekippt war. Glücklicherweise waren kompetente Personen an Board und konnten zügig unterstützen.

Olá Mallorca

Nach diesen Erlebnissen ging es im entspannten Landeanflug auf Mallorca zu, den sich alle Passagiere redlich verdient hatten. :D

Frühstück in Palma

Mit dem öffentlichen Bus ging es dann weiter vom Flughafen nach Palma. Als Erstes musste ein leckeres Frühstück her, das wir bei „Mama Carmens“ gefunden haben.

Kleine Stärkung nach einem wilden Trip

Im Anschluss bewegten wir uns per pedes durch die Stadt und erkundeten die historischen Gassen der mallorquinischen Hauptstadt.

Wo ist Photoshop wenn man es mal braucht? :D

Wenn du mehr Zeit in Palma hast, empfehle ich dir folgende Aktivitäten:

Bulli Abholung

Als unsere Füße langsam anfingen zu brennen waren wir soweit, das Highlight der Reise stand an. Wir fuhren mit dem Linienbus in das kleine Dorf Sant Llorenç des Cardassar zu caracol and friends, um unseren VW Bulli entgegenzunehmen. An der Garage wurden wir herzlich empfangen, unser neues Gefährt wurde uns im Detail erklärt und die schönsten Übernachtungsspots wurden mir in mein Google Maps gespeichert.

Die mobile Fotobox für Hochzeiten und Events.
Da isser!

Am Strand von Cala Ratjada

Voller Motivation fuhren wir zu unseren ersten Spot in der Nähe von Cala Ratjada und parkten unseren Bus an einem öffentlichen Parkplatz gleich neben dem Strand, Cala Agulla, an dem ich schon als Kind gewesen bin.

Cala Agulla

Am Strand breiten wir noch kurz unser Handtuch auf und meine erste Vorfreude auf eine Schwimmsession im Meer hat sich aufgrund der frischen Temperaturen erstmal in Luft aufgelöst. Dafür gönnten wir uns noch ein leckeres spanisches Gericht in einem der vielen Restaurants und fielen ins Bett oder besser gesagt in den Bulli. :)

Route auf Mallorca
Tag 1

Tag 2: Mallorcas Nord-Osten erkunden

Die erste Nacht im VW Bulli lief besser als gedacht. Ich hab ohne Probleme durchgeschlafen und bin fit wie ein Turnschuh für den zweiten Tag! Und was macht man, wenn man in Cala Ratjda ist? Richtig! Den Sonnenaufgang am Leuchtturm von Capdepera bewundern. :)

Nach diesem berauschenden Naturspektakel war die Idee, einen zweiten Versuch meinen Körper mit den tosenden Wellen des Mittelmeeres eins werden zu lassen, zu starten. Wir entschieden uns für den Naturstrand Cala Torta im Norden der Insel, über den viel Positives berichtet wird. Die Fahrt zum Strand führte durch eine bergige Landschaft, an der man nicht einfach nur vorbeifahren konnte.

Wunderschön!
Hier kann man nicht einfach vorbeifahren

Also Halt Stop! Jetzt wird gefrühstückt!

Danke für den Frühstücksservice :)

Stranderkundung die Erste

Nach ausreichender Zufuhr von Cerealien, Oliven und Brot düsten wir weiter Richtung Norden bis wir an eine Straße kamen, die unbefahrbar schien. Die gleiche Situation hatte ich vor kurzem im Death Valley auf meiner Reise durch den Westen der USA erlebt, aber dieses Mal entschied ich mich für den anderen Weg. Auto abstellen und zu Fuß gehen. :)

Zehn Minuten später gingen wir zwischen der aufgerissenen Straße und den herabgestürzten Felsen bis zu einem kleinen Pinienwald, von dem wir auch schon den Strand sehen konnten. Außer einem Wanderer, der uns nach dem Weg fragte gab, es hier keine Menschenseele und so hatten wir den Strand für uns ganz allein.

Damit es nicht zu Überraschungen kommt eine Anmerkung der Redaktion:
Naturstrände werden nicht durch Menschen gepflegt und so sind die angeschwemmten Algen natürlicher Bestandteil des Strandes.

Natur pur

Das Gemüse war kein Problem, aber ich hatte immer noch mit der Wassertemperatur zu kämpfen :D Dieses mal siegte allerdings das Ego und ich sprang ins (kalte) Meer. So erfrischt gingen wir wieder zurück zum Bus, um in Ruhe einzukaufen und uns Lebensmitteltechnisch auf die nächsten Tage vorzubereiten. Nachdem die Lager gefüllt waren, entschieden wir uns einen weiteren Strand anzufahren, und zwar den Cala Mesquida von dem aus ein schöner Wanderweg zu unserem ersten Spot Cala Agulla führen soll.

Und das ist doch mal ein Strand wie er im Buche steht. Seht selbst:

Cala Mesquida

Schlendern in Artá

In der glühenden Mittagssonne erwärmte sich auch so langsam das Wasser, das mir sehr entgegenkam. :D Von der Sonne aufgetankt und mit Salz auf der Haut fuhren wir weiter in den Künstlerort Artá.

Leider hab ich keine Fotos von der Innenstadt gemacht, aber meiner Meinung nach ist Artá in jedem Fall einen Besuch wert. :)

Spannend ist, dass es einen Fahrradweg von Artá nach Manacor gibt, den wir gerne ausprobiert hätten. Zeitlich hat es diese mal nicht gepasst, aber fürs nächste Mal ist es notiert. :)

Link zum Fahrrad-Wanderweg von Artá nach Manacor

Street Art in Artá
Street Art in Artá

Bei der Routenplanung hatte ich noch überlegt eine der Tropfsteinhöhlen im Osten der Insel zu besuchen. Ich dachte mir aber bei dem Wetter bin ich lieber draußen. :D Wer trotzdem Lust auf Abkühlung und Höhlenwanderungen hat, klickt hier.

Nacht am Meer

Nachdem wir uns Artá angeschaut haben, wurde es Zeit den nächsten Schlafspot anzusteuern. Vom Vermieter wurde uns der Ort S´Algar empfohlen, der im Osten der Insel direkt am Meer liegt.

Wie aus dem Volkswagen Katalog.

Einfach ein Traumplatz mit wunderschönem Blick auf das Meer. So stelle ich mir Camping vor. :)

Gute Nacht Mallorca!

Camper on Tour
Tag 2

Tag 3: Strandtag und Schlafen in den Bergen

Zimmer mit Meerblick

Sonnenaufgang! Ich kann mich daran einfach nicht sattsehen. :D

Wake up Mallorca

Als die Sonne emporgestiegen war, wurde es Zeit für das Frühstück, das man im Stehen oder sitzend im Camper einnehmen muss, denn Tische und Stühle vor dem Bus aufzubauen ist verboten. :(

Link zu den Camping Regeln auf Mallorca.

Während des Frühstücks besprachen wir die heutige Route, die im Süd-Osten Mallorcas verläuft. Ganz wichtig dabei ist das Einpacken der Badehose, denn wir haben uns ein paar schöne Strände herausgesucht.

Stranderkundung die Zweite

Der erste ist einer von drei Buchten, die sich alle im Naturpark Mondrago befinden und den Namen Caló des Borgit trägt. Da wir relativ früh ankamen, waren wir die ersten, die Ihre Handtücher ausbreiteten. ;)

Reserviert!
Erinnert mich an die Segelturns in Griechenland, Thailand und Brasilien.

Nach einer Schwimmrunde erkundeten wir den Weg in Richtung des zweiten Strandes Cala Mondragó und wurden mit dem Anblick des türkisblauen Meeres belohnt.

Nach so viel herumliegen am Strand wurde es Zeit für etwas Produktives und damit meine ich Mittagessen. :) Wir entschieden uns für das Restaurant „Cassai“ im kleinen Ort Ses Salines. Leckeres mallorquinisches Essen, gute Getränke, tolles Ambiente und eine absolute Empfehlung!

Zum Abschluss des Tages bugsierte ich den Bulli zum letzten Strand für heute, und zwar den beliebten Naturstrand Es Trenc. Die Fahrt zum Strandparkplatz war aufgrund der schmalen Straßen doch etwas haarig, da wusste ich allerdings auch noch nicht, wie eng die Straßen auf Mallorca werden können. :D Vorbei an den Salzbecken erreichten wir nach ein paar wilden Kurven den Parkplatz und weitere 5 € später durften wir auch parken. Belohnt wurden wir mit flachem türkisblaues WARMEN Wasser und weißem Puderzuckerstrand, den man sonst nur in Werbespots sieht. Für mich war hier schon klar, dass das der schönste Strand der Insel ist. :)

Es Trenc zeigt sich von seiner besten Seite

Übernachten auf Mallorcas Tafelberg

Das nenne ich mal einen Strandtag :D Als Kontrastprogramm geht es jetzt bergauf zum Puig de Randa, der auch „heiliger Berg“ Mallorcas genannt wird. Der Grund dafür sind drei Klöster, die sich auf verschiedenen Höhen des Berges befinden. Vor einem der Klöster parkten wir unseren Bulli, aßen zu Abend, erkundeten noch ein wenig die Gegend und schliefen dann in dieser schönen Kulisse ein.

Bei Campern wohl eher unbekannt
Der Klostergarten inklusive Fußballplatz
Mehr geht nicht!
Tag 3

Tag 4: Mallorca von seiner kurvigsten Seite

Einmal den Weckdienst bitte! Danke! :D

Das nenne ich mal Highlight und so möchte ich bitte ab jetzt öfters aufwachen. :)

Lass die Sonne in den Bulli.

Das, was wir auf Madeira begonnen haben, werden wir auf Mallorca fortsetzen, die lange Tradition der Wanderung. :) Ausgesucht haben wir uns dafür den 2,6 km langen Weg vom Parkplatz des Restaurant „Es Verger“ zum Castell d’Alaró. Klingt auf dem Papier ganz entspannt, aber ich hatte auf dem Weg zum Parkplatz nicht mit den härtesten Serpentinen der Welt gerechnet. Blut und Wasser habe ich geschwitzt und ich würde es auch nicht nochmal machen. Vor allem war mir beim Hochfahren ja bewusst, dass ich den Weg wieder heruntermuss. :D Irgendwann hatten wir es trotzdem geschafft und parkten den Bus schweißgebadet neben den anderen beiden Fahrzeugen.

Schmal, schmaler, Mallorcas Straßen
Die Sonne zeigt den Weg.

Kurzes Frühstück und auf geht es in Richtung Castello. Der Aufstieg hat Spaß gemacht und die Belohnung war der phänomenale Ausblick.

Die letzten Meter zum Castello

Außerdem durften wir noch eine Eselfütterung erleben :)

Der Abstieg war easy, aber die Fahrt mit dem Bulli aufgrund des Gegenverkehrs super anstrengend.

Tipp vom Profi: An jeder Kurve hupen und an jeder Geraden, am besten durchgehend. :D

Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft, die kurvige Hölle zu verlassen und mussten uns im Anschluss erstmal mit etwas Gebäck belohnen. Aber nicht irgendeines, sondern das traditionelle Coca de patat, eine Art Brötchen aus Kartoffelteig, das mit Puderzucker bestäubt wird.

Coca de patat

Besonders typisch ist diese Variante in dem kleinen Bergdorf Valldemossa, in dem wir einen kurzen Rundgang unternahmen.


PS: Das Coca da patat hat ausgezeichnet geschmeckt. :)

Was haben wir heute noch gar nicht gemacht? Genau, am Strand gelegen. :) Also hatte ich mir den Cala Deià herausgesucht und angesteuert, allerdings war ich mit der Idee nicht ganz allein :D Gefühlt war die halbe Insel auf den schmalen Straßen und Serpentinen, die mir heute ein zweites Mal alles abverlangten, unterwegs. Dass es hilft, ein paar Jahre Fahrerfahrung mitzubringen, hat sich gezeigt, als direkt vor uns versucht hatte, eine Gruppe junger Urlauber mit ihrem Auto am entgegenkommenden Fahrzeug vorbeizukommen. Die Straße war zu schmal, der Winkel zu spitz und schon waren die Seiten beider Fahrzeuge völlig verbeult. Es war aber niemand verletzt und nach ca. zwanzig Minuten geregelt. Ich holte dem Spiegel ein paar Kratzer an einer Hauswand ab und beim Parkmanöver lief etwas Baumharz auf das Fahrzeugdach. Dafür hatten wir endlich einen Parkplatz am scheinbar beliebtesten Strand der Insel. :D
Wir packten unsere Strandtasche und gingen Richtung Bucht an der sich zwei Restaurants befanden. Viel interessanter waren aber die Menschen, die hier unterwegs waren. Das lebendig gewordene Instagram! Am kuriosesten fand ich einen Vater der seiner Tochter lauthals zu verstehen hab, dass sich sein Anwalt um DIE Angelegenheit kümmern wird.

Cala Deià

Ein spannendes Manöver fand noch statt, als die Kids, die scheinbar zur Yacht gehörten, mit einem großen Schlauchboot und entsprechendem Personal in der Bucht abgeholt wurden. Wir essen zeitig! Sehr geil :D

Glasklar ist noch untertrieben.

Mein Strandfazit: Zum „people watching“ genau richtig, wer Ruhe und Sandstrände sucht ist hier falsch. Für mich komplett overrated und den Aufwand nicht wert.

Aber nun genug von der Glitzer- und Glamourwelt und weiter zum nächsten Schlafplatz! Dem Far de Cap Gros. Ein schöner Platz mit einer wunderschönen Aussicht auf die Weite des Meeres und wahrscheinlich deshalb so beliebt. Denn diesmal blieben wir nicht lang allein. Trotzdem konnte ich sehr gut Schlafen. :)

Gute Nacht
Tag 4

Tag 5 & 6: Krank auf Mallorca

Ich machs kurz. Die nächsten beiden Tage lag ich nur im Hotelbett. Am Morgen merkte ich schon, dass es mir nicht gut ging und im Laufe des Tages wurde es immer schlimmer. Um ordentlich auszukurieren, buchten wir ein Hotel in Can Picafort, und blieben hier zwei Nächte.

Auch für ihn hieß es zwei Tage Pause. :)
Blick aus dem Krankenbett
Tag 6

Tag 7: Mallorcas Heiligtum

Am siebten Tag gings mir schon etwas besser und es war Zeit das Hotelbett zu verlassen, um weiterzuziehen. Für heute hatte ich nämlich etwas Besonderes gebucht, und zwar eine Übernachtung im Santuari de Lluc, dem spirituellen Zentrum Mallorcas. Die Fahrt vom Hotel nach Lluc führte dabei durch das Gebirge Serra de Tramuntana, das von Radsportlern aus aller Welt als Trainingsgelände dient. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich mir die Ankunft an einem so besonderen Ort vorgestellt hatte, aber auf jeden Fall weniger touristisch. :D Mit so vielen Menschen und Souvenirshops hatte ich nicht gerechnet.

Das Santuari de Lluc

Nachdem wir an der Rezeption waren bezogen wir unser Zimmer, die sich schon mehr nach heiligem Ort und Besinnung auf die Einfachheit anfühlten.

PS: Den Fernseher kann man auf den Fotos nicht sehen. :D

Ich hab keine Bibel gefunden
Erinnert mich irgendwie an Klassenfahrt. :D


Um uns die Beine zu vertreten, schauten wir uns im Botanischer Garten Lluc, der absolut zu empfehlen ist, um. Viele unterschiedliche Pflanzen und Bäume wurden mit Liebe zum Detail angelegt. Es gab sogar einen riesigen Pool! :D

Heute war es zu frisch zum schwimmen. :)
Knock Knock, who´s there?

Als der Hunger so langsam aufkam, entschieden wir uns für das hauseigene Restaurant, in dem ich endlich den mallorquinischen Gemüseauflauf „Tumbet“ bestellen konnte. Es war ein Gedicht! Ein Gaumenschmaus, der unbedingt nachgekocht werden muss. :)

So, ab ins Einzelbett und gute Nacht. :)

Tag 7

Tag 8: Letze Nacht im Bulli

Heute stand die letzte Nacht in unserem Bulli an! Dafür suchten wir uns nochmal einen Spot in der Nähe von Alcúdia aus, von dem wir den spektakulären Sonnenuntergang beobachten konnte. Und das ganz entspannt aus dem Heck des Bullis. :)

Ein schöner Bulliabschluss
Und da verschwindet sie…
Tag 8

Ich hab leider verpennt, dass es einen Wasserrutschenpark in Alcúdia gibt. :D

Tag 9: Workation auf Mallorca

GUTEN MORGEN! Ein neuer Tag steht an, heute im Zeichen von Finca, Freunden und neuen Arbeitsmodellen. Ein guter Kumpel von mir hat nämlich die Möglichkeit genutzt, von jedem beliebigen Ort aus arbeiten zu dürfen und sich dabei für die Baleareninsel Mallorca entschieden. :) Um nicht ganz allein zu sein, statten wir ihm einen Besuch ab und durften auch hier nächtigen. Was tut man nicht alles für gute Freunde. :)

Das Haus befindet sich in der Mitte der Insel und ist ein super zentraler Punkt, um die Insel zu erkunden. Außerdem verfügt es über alles, was man zum Leben und arbeiten benötigt. Fünf von fünf Sternen. :) Gerne wieder

Die Finca
Kann man machen. :)
Tag 9

Tag 10: Beach, Bulli & Barbecue

Der letzte Tag ist angebrochen und um uns auf Deutschland vorzubereiten, wurde für heute ein Drei-Punkte-Plan aufgestellt.

  1. Zum Strand fahren
  2. Den Bulli abgeben
  3. Grillparty starten

Der Strand, für den wir uns entschieden hatten, heißt Cala Na Clara und wurde von einer Bloggerin mit den folgenden Worten angepriesen:

Heute nehmen wir euch mit an die Cala Na Clara bei Betlem im Osten von Mallorca. Ihr liebt glasklares Wasser, das in den schönsten Türkistönen in der Sonne glitzert und seid immer auf der Suche nach tollen Geheimtipps? Dann wird euch dieser atemberaubend schöne Naturstrand genauso begeistern wie uns! Ein Geheimtipp im Osten von Mallorca Natürlich, voll sind im Sommer alle Strände auf Mallorca.“

Das hat mich überzeugt. :D

Also auf gehts! Im kleinen Örtchen Betlem parkten wir unseren Bus und ein paar Schritte weiter standen wir auch schon vor dem steilen Abstieg zum Strand.

Der Ausblick auf Cala na Clara

Es war steil, aber dafür war man auch sehr schnell unten. :D Der Strand ist wunderschön, allerdings war es aufgrund anderer Sonnenanbeter gar nicht so einfach einen Platz am „Secret Beach“ zu finden. Wenn es im Internet steht, ist es wahrscheinlich gar nicht mehr soo secret. ;)

Trotzdem war es nochmal ein schöner Strandabschluss und ein zu empfehlendes Fleckchen Erde.

Verabschieden mussten wir uns jetzt nicht nur vom Strand, sondern auch von unserem treuen Begleiter, der vor Abgabe nochmal ordentlich geputzt und aufgetankt wurde. :)

Bei Abgabe hab ich nochmal auf die Kratzer im Spiegel hingewiesen und einige leichte Schlieren an den Seiten, die wohl leicht wegzupolieren sind. Die 606 KM haben dann doch ihre Spuren hinterlassen. :)

Wir wurden dann von meinem Kumpel abgeholt, sind einkaufen gefahren und haben den letzten Abend bei Grillkäse und Salsichas am Pool ausklingen lassen.

Ich kann die Grillen auf dem Foto zirpen hören :D
Tag 10

Tag 11: Adiós Mallorca

Früh morgens wurden wir zum Flughafen gefahren, dafür nochmal einen herzlichen Dank :*
Der Rückflug war easy und hat einwandfrei geklappt. :)

Fazit:

Zehn Tage mit dem Bulli auf Mallorca? Wie war es? Ich fand es trotz kleinem Boxenstopp einfach Klasse, die Insel auf diese Art zu erkunden. Dort anhalten und schlafen, wo man möchte (sofern eine Stellfläche vorhanden war), mit Meerblick aufzuwachen und die schönsten Sonnenuntergänge aus der ersten Reihe zu genießen.

Einziger Wermutstropfen ist vielleicht die schmale Straßenführung auf der Insel, die mir schon einiges abverlangt hat. Mallorca ist und bleibt aber eine der schönsten europäischen Inseln für mich und ist immer wieder eine Reise wert.

Ich bin gespannt wann wir solch eine Bulli Tour wiederholen und freu mich schon drauf. :)

Wer Lust auf Mallorca hat, dem kann ich zwei Reiseführer empfehlen:

Und noch etwas ganz besonderes für Camper, oder die sich inspirieren lassen möchten. :)

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